Schwesig: Nach Brustkrebs-Diagnose “Riesenangst” gehabt

  • Im September hatte Manuela Schwesig ihre Brustkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht - und sich aus der Bundespolitik zurückgezogen.
  • In einem Interview äußert sie sich nun zu ihrer Erkrankung.
  • Sie sagt, die Zeit mit ihrer Familie sei für sie die beste Medizin.
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Berlin. Für Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist Zeit mit der Familie das beste Mittel gegen ihre Brustkrebs-Erkrankung. Sie verbringe "so viel Zeit wie möglich mit der Familie - das ist die beste Medizin", sagte die 45-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Der Zeitung zufolge ist Schwesig derzeit mit Ehemann und Kindern im Kurzurlaub auf der Ostsee-Insel Hiddensee. Sie hoffe im neuen Jahr, "dass meine Familie gesund bleibt und ich wieder gesund werde", sagte sie.

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Krebserkrankung: Manuela Schwesig legt SPD-Vorsitz nieder
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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat Brustkrebs und legt deswegen ihr Amt als kommissarische SPD-Chefin nieder.  © dpa
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Nach der Diagnose im Sommer habe sie "eine Riesenangst" gehabt. "Auf einen solchen Moment ist niemand gefasst: Was wird aus meiner Familie, meinen Kindern? Das waren furchtbare Wochen, in denen mein Mann Stefan mir sehr zur Seite stand. Dann endlich wurde klar, dass mein Brustkrebs heilbar ist. Und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Da konnte ich aktiv werden. Die Diagnose Brustkrebs ist nicht das Ende. Es gibt Hoffnung, und es lohnt sich zu kämpfen."

RND/dpa