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Schwesig: Bundesländer brauchen jetzt mehr Impfstoff

  • Manuela Schwesig fordert vom Bund eine zügigere Impfstoffbeschaffung.
  • Es reiche nicht, „erst in ein paar Monaten unzählige Impfdosen vor die Tür zu stellen“, sagte sie im ZDF.
  • Auch das Versprechen des Gesundheitsministers, bis voraussichtlich Sommer allen Bürgern ein Impfangebot machen zu können, sieht sie kritisch.
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Berlin. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat von der Bundesregierung eine zügigere Impfstoffbeschaffung gefordert. „Es reicht nicht, erst in ein paar Monaten unzählige Impfdosen vor die Tür zu stellen“, sagte Schwesig am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Bundesländer brauchten jetzt mehr Impfstoff.

Das Versprechen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass man voraussichtlich bis Sommer allen Bürgern ein Impf-Angebot machen könne, sehe sie vor diesem Hintergrund kritisch. „Wir haben bislang keine verlässlichen Informationen, ob genug Impfstoff da ist, um das zu schaffen“, sagte Schwesig.

In Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin würden etwa 600 Dosen pro Tag gebraucht, um innerhalb der kommenden fünf Monaten die Hälfte der Bevölkerung zu impfen. Aktuell kämen aber nur 600 Impfdosen pro Woche an.

RND/dpa

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