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Keine Sparmaßnehmen

Schulschließungen wegen Energiekrise? Bildungsministerin mit klarer Absage

(Sybolbild)

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Berlin. Schulen und Hochschulen dürfen nach den Worten von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger wegen der Energiekrise nicht geschlossen werden. „Es darf nicht passieren, dass Schulen schließen, weil die Energieversorgung knapp wird“, sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Die Schließung von Hochschulen darf genauso wenig eine Option sein. Auch hier brauchen wir möglichst viel Normalität“, mahne die Ministerin.

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Stark-Watzinger wies darauf hin, dass Schulen von der Bundesnetzagentur vorrangig berücksichtigt würden, sollte eine Gasmangellage eintreten. Schulen sollten auch von zusätzlichen Energiesparmaßnahmen wie der Absenkung der Raumtemperatur ausgenommen werden. „Die Kinder sollen nicht frieren.“ Auf die Frage, ob Turn- und Schwimmhallen geöffnet blieben, antwortete die Ministerin: „Der Schulsport muss stattfinden, ganz klar. Das muss gewährleistet werden von den Ländern und Kommunen.“

Schüler sollen sich für besseres Bildungssystem einsetzen

Stark-Watzinger rief zugleich Schüler und Schülerinnen mit Blick auf die Klimademonstrationen von Fridays for Future auf, sich auch für ein besseres Bildungssystem einzusetzen. „Wenn ich etwa den Lehrermangel sehen, der ein großes Problem ist, dann frage ich mich, warum es eigentlich nicht Fridays for Education gibt“, sagte die FDP-Politikerin. Schulbildung ist in Deutschland Sache der Bundesländer.

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Kritik an den Äußerungen kam vom hessischen Kultusminister und Koordinator der unionsgeführten Bundesländer in der Kultusministerkonferenz, Alexander Lorz (CDU). „Eltern möchten ihre Kinder in der Schule sehen, stattdessen werden diese jetzt von einem Mitglied der Bundesregierung zum Schulboykott am Freitag aufgewiegelt. Als könnte man dem allgemeinen Fachkräftemangel mit Demonstrationen begegnen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

RND/dpa

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