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Schulen und Kitas bleiben weitgehend zu – Merkel erläutert Corona-Beschlüsse

  • Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar geeinigt.
  • Zudem werden einige Regelungen verschärft, wie Kanzlerin Merkel auf einer Pressekonferenz erläuterte.
  • Sie sagte: „Wir tun das als Vorsorge für unser Land.“
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Berlin. Seit 14 Uhr hatten Bund und Länder über die Corona-Maßnahmen beraten. Erst weit nach 21 Uhr waren sie beendet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht zu Beginn der anschließenden Pressekonferenz noch einmal deutlich, warum sich Bund und Länder früher als ursprünglich geplant getroffen hätten.

Zwar seien die Infektionszahlen zurückgegangen, doch die mutierte Corona-Variante zwinge zum Handeln. Es sei nun noch Zeit, der Gefahr vorzubeugen, dass die Zahlen wieder stark steigen.

„Wir tun das als Vorsorge für unser Land“, betont die Kanzlerin. Sie bestätigt, dass der Lockdown bis zum 14. Februar verlängert wird und die Kontaktbeschränkungen bleiben wie zuletzt vereinbart – also ein Haushalt plus eine weitere einzelne Person. Auch die erweiterte Maskenpflicht erwähnt sie – medizinische Masken sind nun im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften Pflicht.

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Merkel: Diese Pandemie ist eine Jahrhundertkatastrophe
1:20 min
Bis zum 21. September könne jedem Bürger in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.  © Reuters
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Dann kommt sie auf die Schulen und Kinder zu sprechen. Bei diesem Thema habe man lange miteinander gerungen, so Merkel. Die Schulen und Kitas bleiben ebenfalls bis Mitte Februar geschlossen beziehungsweise die Präsenzpflicht ausgesetzt. Auch appelliert Merkel noch einmal an die Arbeitgeber, Homeoffice zu ermöglichen.

Am Ende sagte sie, es sei hart, „was wir jetzt den Menschen noch einmal zumuten müssen, aber das Vorsorgeprinzip hat für uns Vorrang, und dem müssen wir jetzt auch Rechnung tragen, und dem haben wir heute auch Rechnung getragen.“

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Aus den Erfahrungen des Frühjahrs lernen, darauf komme es an, sagt im Anschluss auch Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD). Man habe eine Situation, bei der man sich nicht zurücklehnen könne, die aber auch nicht hoffnungslos sei.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dankte – ebenso wie die Kanzlerin zuvor – den Menschen, die die Regeln einhielten. Aber alle seien gestresst und viele genervt, konstatiert er. Er betont allerdings auch: „Die Therapie frühzeitig abzubrechen wäre ein Fehler.“



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