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  • Schulen in NRW sollen nach Sommerferien zu regulärem Betrieb zurückkehren

NRW plant Rückkehr zu regulärem Schulbetrieb nach den Sommerferien

  • Nach den Sommerferien sollen die nordrhein-westfälischen Schulen zu einem regulären Betrieb mit möglichst viel Präsenzunterricht zurückkehren.
  • Das ist das Ziel von Bildungsministerin Yvonne Gebauer.
  • Oppositionsführer Thomas Kutschaty regt an, auch in den gymnasialen Jahrgängen acht und neun auf G9 zu wechseln.
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Köln. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) plant nach den Sommerferien wieder einen weitgehend regulären Betrieb an den Schulen. “Es ist mein Anspruch und mein Ziel als Bildungsministerin, nach den Sommerferien wieder in einen regulären Schulbetrieb mit möglichst viel Präsenzunterricht zurückzukehren”, sagte Gebauer dem “Kölner Stadt-Anzeiger”.

Das Ministerium führe in diesen Tagen viele Gespräche, “um diese Kraftanstrengung in gemeinsamer Verantwortung auf den Weg zu bringen”. Zu den Ansprechpartnern zählten Lehrer, Eltern, Schüler, Schulleitungen, Schulträger, Verbände, Gewerkschaften und alle am Schulleben Beteiligten, sagte die Ministerin der Zeitung weiter. “Diese große Aufgabe können wir nur zusammen meistern, und das Ergebnis bleibt nach wie vor abhängig vom Infektionsgeschehen.”

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Oppositionsführer Kutschaty fordert noch schnellere Öffnung

Der SPD-Politiker Thomas Kutschaty forderte eine schnelle weitere Öffnung der Schulen noch vor den Ferien. “Ab Juni sollten wieder alle Kinder bis zwölf Jahren ein tägliches Betreuungs- und Bildungsangebot von mindestens 30 Stunden die Woche erhalten”, schreibt der SPD-Fraktionschef im Düsseldorfer Landtag in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer “Rheinische Post”. Was in der Kita möglich sei, sollte auch in der Schule möglich sein. “Das gilt vor allem auch für die Ferien!”

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RND-Videoschalte “Hygiene ist an vielen Schulen ein Problem”
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Torben Krauß von der Bundesschülerkonferenz spricht über Hygieneprobleme an vielen deutschen Schulen.  © RND
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Mit Blick auf die Zeit nach den Ferien forderte der SPD-Politiker unter anderem, es sollte die Möglichkeit geprüft werden, in den gymnasialen Jahrgängen 8 und 9 auf G 9 zu wechseln. "Das Angebot für ein zusätzliches Jahr würde vielen eine Sorge nehmen."

RDN/epd

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