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  • Schule: Wird das nächste Schuljahr wieder normal? Scholz optimistisch, doch Masken bleiben wichtig

Scholz setzt auf normalen Unterricht im kommenden Schuljahr – Masken weiter wichtig

  • Wie geht es weiter im nächsten Schuljahr?
  • Die Fortschritte bei der Impfkampagne stimmten ihn optimistisch, sagt Vizekanzler Olaf Scholz.
  • Masken blieben aber als Vorsichtsmaßnahme wichtig, auch Testen könne ein Weg sein, Präsenzunterricht zu ermöglichen.
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Berlin. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) setzt darauf, dass es im kommenden Schuljahr überall normalen Schulunterricht geben wird. „Die Fortschritte bei der Impfkampagne stimmen mich optimistisch, dass normaler Schulunterricht möglich sein wird“, sagte er dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND). „Nach anderthalb Jahren ist es höchste Zeit, wieder in einen halbwegs normalen Schulalltag zurückzukehren“, setzte er hinzu. Klar sei aber: „Als Vorsichtsmaßnahme werden Masken dabei erst mal weiter eine Rolle spielen. Auch konsequentes Testen nach der Urlaubszeit kann ein Weg sein, Schule in Präsenz zu ermöglichen.“

Zur Diskussion, ob die Ständige Impfkommission (Stiko) die Corona-Impfung für ab zwölfjährige Jugendliche generell empfehlen solle, sagte Scholz: „Die Ständige Impfkommission entscheidet unabhängig. So ist es rechtlich vorgesehen – und das halte ich auch für richtig.“ Die Stiko halte offenbar das Risiko für Kinder und Jugendliche für so gering, dass sie die Impfung nicht als notwendig ansehe. „Gleichwohl sind Impfungen ab zwölf Jahren zulässig, das müssen die Eltern entscheiden – und das tun ja auch viele. Der Impfstoff ist ausreichend vorhanden.“

Auch zur Debatte um Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock äußerte sich Scholz. Er ist der Auffassung, die Grünen-Co-Chefin werde im Wahlkampf zum Teil härter angegangen, weil sie eine Frau ist. „Die Gleichstellung von Männern und Frauen, die mir sehr wichtig ist, ist längst nicht erreicht“, sagte Scholz. „Das macht sich auch im Wahlkampf bemerkbar, auch im Umgang mit Annalena Baerbock ist manches nicht fair und gerecht“, setzte er hinzu.

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Der SPD-Kanzlerkandidat sagte aber auch: „Ich habe mir allerdings früh vorgenommen, wenn andere mich und Vorhaben meiner Partei kritisieren, dies nie als Kampagne zu bezeichnen.“

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