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  • Schule nach den Sommerferien: Experten glauben nicht an normalen Unterricht

Experten: Kein normaler Schulbetrieb nach Sommerferien

  • Laut einer Expertenkommission kann auch nach den Sommerferien noch nicht von einem Normalbetrieb in Schulen ausgegangen werden.
  • Die Planungen des neuen Schuljahres sollten nicht von einer Wiederkehr des gewohnten “schulischen Regelbetriebs” ausgehen, heißt es weiter.
  • Einzelne Bundesländer haben dennoch andere Pläne.
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Berlin. Nach Einschätzung mehrerer Bildungsexperten werden die Schulen auch nach den Sommerferien noch nicht zurück in den Normalbetrieb gehen können. "Die Planungen des neuen Schuljahres sollten nicht von einer Wiederkehr des gewohnten "schulischen Regelbetriebs" ausgehen", heißt es in den Empfehlungen einer 22-köpfigen Expertenkommission für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung, die am Donnerstag vorgestellt wurden. Vorsitzender der Kommission ist Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Bundesländer planen mit regulärem Schulbetrieb

Den Empfehlungen stehen allerdings Äußerungen aus einzelnen Bundesländern entgegen, wonach für das nächste Schuljahr wieder ein regulärer Schulbetrieb angestrebt wird. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) oder Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) etwa hatten das in Aussicht gestellt.

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In dem 45-seitigen Papier wird nun für den Fall eines weiterhin bestehenden eingeschränkten Schulbetriebs empfohlen, dass jüngere Schüler vor älteren Jahrgängen Vorrang beim Präsenzunterricht haben sollten und dass Lehrpläne und Prüfungsinhalte für das nächste Schuljahr reduziert werden. "Die Vergabe von Abschlüssen sollte soweit möglich von Zensuren entkoppelt und auf das klassische Sitzenbleiben verzichtet werden", heißt es weiter. Die Experten empfehlen außerdem, dass bedürftige Schüler ohne eigene Laptops oder Tablets zu Beginn des Schuljahres mit Leihgeräten ausgestattet werden.

RND/dpa

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