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Wann öffnen wieder die Schulen? Karliczek fordert abgestimmtes Vorgehen

  • Können Kinder und Jugendliche nach den Osterferien wieder zur Schule gehen?
  • Der Deutsche Lehrerverband ist skeptisch, dass bald ein normaler Schulbetrieb eintritt.
  • Bildungsministerin Anja Karliczek nimmt nun die Länder in die Pflicht.
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Berlin. Wie geht es nach den Osterferien an den Schulen weiter? Und wann öffnen sie wieder? Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Bundesländer zu einer gemeinsamen Linie bei der Wiederöffnung der Schulen aufgerufen. “Der Staat sollte in dieser Krise möglichst abgestimmt vorgehen”, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Länder sollten möglichst einheitliche Kriterien für eine Rückkehr in den normalen Schulbetrieb entwickeln.

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Karliczek sagte, sie teile die Auffassung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Der CDU-Politiker hatte einen Konsens aller 16 Bundesländer beim Zeitplan für die Wiedereröffnung von Schulen und Kitas gefordert. Der Deutsche Lehrerverband hält eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb aktuell für unrealistisch: “Ich bin mir aber sicher, dass es nach den Osterferien keinen Unterrichts-Vollstart an den Schulen geben wird", so Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger.

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Mittwoch nach Ostern soll Entscheidung bringen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am Mittwoch nach Ostern über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Dabei dürfte es auch um die Schulen gehen.

Schule sei Ländersache, sagte Karliczek. Der Bund biete den Ländern gerne Unterstützung an, das notwendige Wissen zusammenzutragen, das es für die Erarbeitung von Kriterien für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs oder auch möglicher Unterrichtsvarianten brauche.

Lehrer, Eltern und Schüler können nach Karliczeks Worten stolz auf die vergangenen vier Wochen während der Schulschließungen sein. "Die Lehrerinnen und Lehrer, die Schülerinnen und Schüler und die Eltern haben das Beste aus der Situation gemacht. Alle mussten sich von einem Tag auf den anderen umstellen. Aber das hat – nach allem, was ich höre – insgesamt gut geklappt."

RND/dpa/ka

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