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G20: Schuldenaufschub für die ärmsten Ländern bis Ende Juni 2021

  • In der Corona-Krise hatten die G20 bereits ein Schuldenmoratorium für die ärmsten Länder bis Ende des Jahres beschlossen.
  • Das wird nun um sechs Monate verlängert.
  • Damit sollen die Länder im Kampf gegen die Pandemie unterstützt werden.
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Die ärmsten Länder der Welt müssen bis Mitte nächsten Jahres keinen Schuldendienst an die führenden Wirtschaftsmächte leisten. Die G20 beschlossen am Mittwoch, ein Schuldenmoratorium um sechs Monate zu verlängern, um armen Ländern mehr Spielraum im Kampf gegen die Corona-Pandemie und für die Belebung der Wirtschaft zu geben.

Der Beschluss wurde während eines Treffens der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs per Twitter bekannt gegeben.

Schuldenaufschub wegen Corona galt zunächst bis Ende 2020

Das Schuldenmoratorium im Volumen von 14 Milliarden Dollar (12 Milliarden Euro) galt bislang nur bis Jahresende. Der saudische Finanzminister und diesjährige G20-Leiter Mohammed al-Dschadaan sagte, es müsse noch mehr getan werden, um die ärmsten Staaten im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen.

RND/AP

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