Scholz in Potsdam gegen Baerbock: „Der nächste Kanzler wird ein Sozialdemokrat sein“

  • SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz trotzt den schlechten Umfrageergebnissen seiner Partei.
  • Zumindest verbal ist er überzeugt, die Bundestagswahl im September zu gewinnen.
  • Scholz sicher: „Der nächste Kanzler wird ein Sozialdemokrat sein.“
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Berlin. Die Brandenburger SPD hat Kanzlerkandidat Olaf Scholz bei ihrer Landesvertreterversammlung zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt.

Der 62 Jahre alte Vizekanzler erhielt am Sonntag 93,9 Prozent Jastimmen der gültigen abgegebenen Stimmen. Das Ergebnis muss allerdings in zwei Wochen noch per Briefwahl bestätigt werden.

Die Versammlung tagte vor allem online, ein kleiner Teil war in Potsdam. Dort kommt es bei der Bundestagswahl am 26. September zum Duell der Kanzlerkandidaten von SPD und Grünen: Scholz tritt als Direktkandidat gegen Grünen-Chefin Annalena Baerbock an.

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Trotz schlechter Umfragewerte hat sich Scholz überzeugt gezeigt, die Bundestagswahl zu gewinnen.

„Die Union verliert erheblich an Zustimmung und wird nur ein Ergebnis von deutlich unter 30 Prozent erreichen. Sie hat keine politischen Konzepte mehr aufzubieten und ihr Spitzenpersonal überzeugt nicht mal sie selbst“, sagte der Bundesfinanzminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Es ist möglich, das Kanzleramt zu erringen mit einem Wahlergebnis von oberhalb 20 Prozent. Und ich bin sehr zuversichtlich: Der nächste Kanzler wird ein Sozialdemokrat sein.“

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Die SPD liegt derzeit in Umfragen kaum über 15 Prozent. Zuletzt lagen die Grünen teilweise deutlich vor der Union.

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