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Per Video aus Kanada zugeschaltet

Scholz bei Krim-Konferenz: „Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine“

Bundeskanzler Olaf Scholz bei einer Pressekonferenz (Archivbild)

Bundeskanzler Olaf Scholz bei einer Pressekonferenz (Archivbild)

Kiew/Toronto. Bundeskanzler Olaf Scholz hat der Ukraine anhaltende Unterstützung im Krieg gegen Russland zugesichert. „Die internationale Gemeinschaft wird Russlands illegale, imperialistische Annexion ukrainischen Territoriums niemals akzeptieren“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag bei einer Konferenz zur Lage auf der Krim, zu der er per Video aus Kanada zugeschaltet war.

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Weiter sagte der Kanzler: Die Partner der Ukraine seien vereint wie nie. „Ich kann Ihnen versichern: Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine, so lange die Ukraine unsere Unterstützung braucht.“

+++ Alle aktuellen News und Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine lesen Sie in unserem Liveblog. +++

Asow-Kämpfer berichten von schwerer Folter

Die Aussagen der Kämpfer, die nach eigenen Angaben von den russischen Streitkräften gefangen genommen wurden, konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

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Weiter sagte Scholz, Deutschland werde mit seinen Partnern die Sanktionen gegen Russland aufrechterhalten, finanziell helfen, Waffen liefern und sich auch am Wiederaufbau beteiligen. „Ich bin sicher, die Ukraine wird den dunklen Schatten des Krieges überwinden – weil sie stark, mutig und vereint ist in ihrem Kampf für Unabhängigkeit und Souveränität“, sagte der Kanzler. „Und weil sie Freunde in Europa und überall auf der Welt hat.“

Polens Präsident spricht in Kiew über weitere Hilfe für die Ukraine

Polens Präsident Andrzej Duda ist zu einem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj nach Kiew gereist. „Wir sind heute hier zusammengekommen, damit unsere Brüder in der Ukraine sehen können, dass wir wortwörtlich bei ihnen sind“, sagte Duda. Polen unterstütze das Land nicht nur im Geiste, sondern man sei auch physisch in Kiew mit einer ganzen Delegation anwesend.

Nach Angaben seines Kabinettschefs Pawel Szrot wollte Duda mit Selenskyj über militärische und humanitäre Hilfe für die Ukraine sprechen. Anschließend werde Duda gemeinsam mit Selenskyj an den Online-Beratungen der sogenannten Krim-Plattform teilnehmen.

Mit der Krim-Plattform – einem Online-Gipfel – will die Ukraine zum zweiten Mal internationale Unterstützung für die Rückholung der 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim mobilisieren. Neben Kanzler Scholz sind auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau, Japans Ministerpräsident Fumio Kishida und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg eingeladen. Insgesamt sind mehr als 50 Teilnehmer aus Europa, Asien, Amerika und Afrika angekündigt.

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RND/dpa

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