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Coca-Cola macht mit – Komikerin ruft US-Firmen auf, zur Wahl freizugeben

  • Die Präsidentschaftswahl in den USA fällt traditionell auf einen Dienstag.
  • Die amerikanische Komikerin und Schriftstellerin Sarah Silverman hat große US-Unternehmen dazu aufgerufen, ihrer Belegschaft am Wahltag freizugeben.
  • Die Resonanz ist überraschend groß.
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Berlin. Die amerikanische Komikerin und Schriftstellerin Sarah Silverman hat große US-Unternehmen dazu aufgerufen, ihrer Belegschaft am 3. November, dem Tag der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten, freizugeben. Der Hintergrund: Alle Beschäftigten sollen ihre Stimme abgeben können.

“Hey, big business, wer geht voran und macht den Wahltag zu einem freien Tag statt zu einer klassischen Farce? Wer ist dabei?”, schrieb die 49-Jährige bereits am vergangenen Sonntag auf Twitter.

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Die ersten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Schon am Montag bestätige Coca-Cola: “Wir sind dabei, Sarah. Wir geben unseren Mitarbeitern in den USA am Wahltag frei.”

Auch das Telekommunikationsunternehmen Cisco schließt sich der Kampagne an: “Erledigt! Unsere Mitarbeiter haben den Tag frei, um abzustimmen.”

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Die Universal Music Group macht ebenfalls mit. “Daran besteht kein Zweifel, Sarah!”, heißt es auf Twitter. “Wir haben den Wahltag bereits zu einem unternehmensweiten bezahlten Feiertag für alle Mitarbeiter in den USA gemacht und unsere Kampagne gestartet, mit der wir alle dazu ermutigen, sich zu bilden, abzustimmen und andere zum Wählen zu bewegen.”

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Der Onlinehändler The Hunt ist auch dabei, wie er auf Twitter bestätigte.

Die Präsidentschaftswahl in den USA findet traditionell an einem Dienstag statt. US-Präsident Donald Trump bewirbt sich für eine zweite Amtszeit, sein Herausforderer ist Ex-Vizepräsident Joe Biden, der am Dienstagabend (Ortszeit) von seiner Partei offiziell nominiert wurde.

Wegen der Corona-Pandemie rückten zuletzt die Abstimmung per Briefwahl und die angeschlagene Post ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Die Schicksalswahl Der wöchentliche USA-Newsletter mit Hintergründen und Analysen zur Präsidentschaftswahl in den USA - immer dienstags.

Trump warnt vor dem größten Wahlbetrug der Geschichte, Biden und die Demokraten stellen die Post hingegen als Retter der Demokratie in Zeiten des Coronavirus dar. Sie werfen dem Republikaner Trump vor, die Post zu schwächen, um die Wahl zu manipulieren.

RND/tdi


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