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Sanktionen gegen Russland setzen den Dax unter Druck

Die Dax-Kurve der Frankfurter Wertpapierbörse stellt fallende Kurse dar (Symbolbild)

Frankfurt/Main. Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag angesichts verschärfter Sanktionen des Westens gegen Russland erneut unter Druck geraten. Dennoch hielten sich die Verluste in Grenzen im Vergleich zum vergangenen Donnerstag, als Russland seinen Angriff gegen die Ukraine startete.

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Am Nachmittag verlor der Dax 2,38 Prozent auf 14.220,60 Punkte, der MDax sank um 1,00 Prozent auf 31.482,60 Zähler sank. Marktbeobachter setzen Hoffnungen darin, dass zumindest die Sanktionen wirken.

Rüstungsunternehmen schnellen hoch

Unter den Einzelwerten gaben vor allem Aktien stark konjunkturabhängiger Unternehmen weiter nach sowie Banken- und Finanzaktien. Der Ausschluss russischer Banken aus dem Banken-Kommunikationssystem Swift belastete die Deutsche Bank und die Commerzbank, die zwischen 7 und 8 Prozent absackten.

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Wegen Sanktionen: Lange Schlangen vor Geldautomaten in Russland

Das russische Präsidialamt hat eingeräumt, dass die verschärften westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Invasion ihre Spuren hinterlassen.

Dass die Bundesregierung sich an Waffenlieferungen in die Ukraine beteiligt und die Bundeswehr besser ausstatten will, ließ Aktien von Rüstungsunternehmen weiter hochschnellen.

Rheinmetall gewann im MDax knapp 24 Prozent, Aktien des Rüstungselektronik-Herstellers Hensoldt schnellten um knapp 40 Prozent hoch. Thyssenkrupp profitierten mit knapp 9 Prozent. Zudem zogen die Papiere des Anbieters von Sicherheitssoftware Secunet mit plus 16 Prozent an.

Auch Energiebranche zog an

Auch Aktien aus der Energiebranche zogen vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs weiter an. Die Diskussion über die Energiesicherheit angesichts eines möglichen Stopps russischer Gaslieferungen gab Auftrieb.

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Im Dax stiegen die Papiere von RWE um 2,0 Prozent und die von Siemens Energy um 7,5 Prozent. Im Nebenwerteindex SDax sprangen Verbio, Encavis, Nordex SMA Solar zwischen 7 und 14,5 Prozent hoch.

Euro unter Druck

Der Euro geriet wegen des eskalierenden Ukraine-Kriegs unter Druck und fiel unter 1,12 US-Dollar. Am Nachmittag kostete er 1,1199 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1216 Dollar festgesetzt.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,06 Prozent am Freitag auf 0,08 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,20 Prozent auf 141,55 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,34 Prozent auf 166,74 Punkte zu.

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RND/dpa

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