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Sachsen: Rechtsextreme suchen vorrangig Immobilien im ländlichen Raum

  • Der sächsische Verfassungsschutz gibt an, dass sich Rechtsextreme in Sachsen gerne Wohnobjekte im ländlichen Raum suchen.
  • Von dort aus würden sie versuchen, ihre Ideologie zu verbreiten.
  • Beliebt seien vor allem Einrichtungen, in denen sich die Szene für Kampfsport oder Musik trifft.
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Dresden. Rechtsextreme in Sachsen besetzen laut Verfassungsschutz vorrangig Immobilien im ländlichen Raum und bauen dort auch Kampfsportzentren auf. Bildlich gesprochen würden sie “eine Burg suchen, um von dort aus ihren ideologischen Feldzug zu führen”, sagte der Präsident, Dirk-Martin Christian, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag in Dresden. In der Szene laute die Devise zudem: “Man will Boden, man will Land.”

Laut dem sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz waren im vergangenen Jahr 23 Objekte im Besitz von Rechtsextremen, vier wurden außerdem angemietet. 2018 gab es im Freistaat 20 Objekte von Rechtsextremen, zwei waren angemietet. "Es ist die Aufgabe des Verfassungsschutzes, die Bürgermeister rechtzeitig zu warnen", sagte der Behördenchef.

Treffzentren mit verschiedenen Aktivitäten

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In den erworbenen Immobilien entstehen Christian zufolge auch Kampfsportzentren. "Dort sollen junge Männer, die Staat und Gesellschaft ablehnen, in aller Abgeschiedenheit zu aktiven Kämpfern gegen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ausgebildet werden", sagte er.

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Treffobjekte hätten für die Szene einen hohen Stellenwert und würden für eine Vielzahl von Aktivitäten genutzt, darunter auch Musikabende, Zeitzeugenvorträge und Versammlungen. Ein Teil der Objekte befindet sich laut Landesamt im Besitz von Personen, die selbst der rechtsextremen Szene zugeordnet werden. Es gebe aber auch Objekte, die bei Bedarf auf dem freien Markt angemietet würden.

RND/epd

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