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Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Haseloff tritt wohl noch mal an

  • Im Frühjahr 2021 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt.
  • Vieles deutet darauf hin, dass Ministerpräsident Reiner Haseloff erneut als Spitzenkandidat der CDU kandidiert.
  • Innenminister Holger Stahlknecht – ebenfalls CDU – war zuletzt immer mehr ins Hintertreffen geraten.
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Berlin. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) wird – vorausgesetzt, seine Partei stimmt zu – im Frühjahr 2021 vermutlich erneut als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl antreten. Das erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Regierungskreisen.

Ausschlaggebend ist dafür offenbar, dass andere potenzielle CDU-Kandidaten wie der frühere Finanzminister André Schröder und Innenminister Holger Stahlknecht in der Öffentlichkeit und in der Partei nicht überzeugen konnten.

Wie es in den Kreisen heißt, werde sich der 66-jährige Haseloff, der seit 2011 amtiert und aus Sachsen-Anhalt stammt, im Oktober entscheiden. Im November werde die Partei ihre Entscheidung fällen.

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Haseloff liegt bei persönlicher Beliebtheit in Umfragen vor Stahlknecht

Für eine erneute Kandidatur spricht demnach, dass die CDU in Umfragen derzeit weit vor der AfD liege und Haseloff in seiner persönlichen Beliebtheit weit vor Stahlknecht. Eine Rolle spielt in den Überlegungen offenbar ebenfalls, dass Haseloff im November Präsident des Bundesrates wird und dieses Amt normalerweise ein Jahr lang innehätte. Auch in anderen Parteien wird mittlerweile mit seiner Kandidatur gerechnet.

Stahlknecht hatte seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt, aber betont, nicht gegen Haseloff antreten zu wollen. Dieser hatte seine Entscheidung bisher offengelassen.

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Stahlknecht, der in Hannover geboren wurde, war auch in den eigenen Reihen mehrfach in die Kritik geraten – vor allem, als er den umstrittenen Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, zu seinem Staatssekretär machen wollte, davon aber später ablassen musste. Ob die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt einen westdeutschen Spitzenkandidaten akzeptieren würden, gilt als offen.

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