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  • Sachsen-Anhalt: Lindner sieht in Wahlergebnis Wählerwunsch für FDP-Union-Bündnisse

Lindner: Wähler in Sachsen-Anhalt wünschen sich Bündnisse zwischen Union und FDP

  • Nach zehn Jahren Pause zieht die FDP wieder ins Landesparlament von Sachsen-Anhalt ein.
  • Und sie könnte sogar direkt den Schritt in die Regierung gehen.
  • Parteichef Christian Lindner sieht im Wahlausgang ein Zeichen für die Zukunft.
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Berlin. FDP-Chef Christian Lindner sieht im Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einen Wunsch der Wähler nach Bündnissen von Union und FDP. Ob die Liberalen in Sachsen-Anhalt mitregieren könnten, liege bei Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), sagte Lindner der „Welt“.

Allerdings gelte: „Koalitionen zwischen Union und FDP entsprechen den Erwartungen der Wählerinnen und Wähler beider Parteien.“ Lindner betonte: „Die Botschaft von Magdeburg ist, dass die Mitte Konjunktur hat.“

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Mit den Liberalen sei auch im Bund zu rechnen, sagte der FDP-Chef weiter. Er forderte seine Partei auf, in den verbleibenden Monaten bis zur Bundestagswahl „konzentriert zu arbeiten“. Die FDP müsse „selbstbewusst sein bei den liberalen Werten und Projekten“ und „weiter bescheiden im Auftritt“.

Die FDP hat nach vorläufigem Ergebnis bei der Landtagswahl 6,4 Prozent erreicht und zieht nach zehn Jahren Pause wieder ins Landesparlament ein. Klarer Wahlsieger ist die CDU mit 37,1 Prozent vor der AfD mit 20,8 Prozent. Die Grünen erzielten 5,9 Prozent, die Linke 11,0 Prozent, die SPD kam auf 8,4 Prozent.

Haseloff hat nun mehrere Regierungsoptionen: Er könnte erneut eine schwarz-rot-grüne Kenia-Koalition bilden, aber auch eine sogenannte Deutschland-Koalition aus CDU, SPD und FDP oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Ganz knapp möglich wäre auch ein schwarz-rotes Zweierbündnis.

RND/dpa

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