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  • Sachsen-Anhalt: CDU-Landeschef hält Absage an Kenia-Koalition für verfrüht

CDU-Landeschef: Zu früh für Absage an Kenia-Koalition

  • Nach der Absage der Grünen an eine Kenia-Koalition in Sachsen-Anhalt hat sich CDU-Landeschef Sven Schulze geäußert.
  • Er glaube, es sei der Falsche Zeitpunkt, eine Koalition kategorisch auszuschließen, sagte Schulze.
  • „Gebraucht wird am Ende jeder, der dieses Land mitentwickeln möchte,“ erklärte der Politiker.
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Magdeburg. Die Absage der Grünen an eine Neuauflage der Kenia-Koalition in Sachsen-Anhalt hält CDU-Landeschef Sven Schulze für verfrüht. „Ich persönlich kann nur eins sagen: Das ist jetzt der falsche Zeitpunkt, so früh nach der Wahl schon irgendwelche Dinge für die Zukunft kategorisch auszuschließen.“

Das sagte Schulze am Dienstagmorgen beim Nachrichtenradio MDR Aktuell. „Gebraucht wird am Ende jeder, der dieses Land mitentwickeln möchte.“ Es gehe ausschließlich um das Interesse des Landes Sachsen-Anhalt.

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Die Grünen, die seit 2016 gemeinsam mit CDU und SPD regieren, hatten am Montagabend erklärt, für ein solches Bündnis nicht wieder zur Verfügung zu stehen. Die Begründung: Nach dem deutlichen Wahlsieg von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hätten CDU und SPD auch ohne die Grünen eine Mehrheit, allerdings nur mit einer Stimme.

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Schulze hofft auf konstruktive Gespräche

Die CDU hatte am Montagabend beschlossen, Sondierungen mit SPD, FDP und Grünen führen zu wollen.

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Schulze erklärte bei MDR Aktuell weiter: „Ich gehe davon aus, dass diese Gespräche in den nächsten Wochen konstruktiv sind, aber nicht leicht werden.

RND/dpa

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