Truppen werden deutlich aufgestockt

Mehr Soldaten und mehr Kampfkraft: Russlands Verteidigungsminister Schoigu kündigt Umbau der Armee an

Auf diesem vom Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlichten Handout-Foto schaut Sergej Schoigu, Verteidigungsminister von Russland, durch das Fenster eines Militärhubschraubers, während er russische Truppen an einem ungenannten Ort in der Ukraine inspiziert. (Archivbild)

Auf diesem vom Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlichten Handout-Foto schaut Sergej Schoigu, Verteidigungsminister von Russland, durch das Fenster eines Militärhubschraubers, während er russische Truppen an einem ungenannten Ort in der Ukraine inspiziert. (Archivbild)

Moskau. Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat einen Umbau der russischen Armee angekündigt, um die vom Kreml geforderte Aufstockung der Truppenstärke umzusetzen.

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Nur durch strukturelle Veränderungen der Streitkräfte sei es möglich, Russlands Sicherheit zu gewährleisten, sagte Schoigu am Dienstag bei einer Sitzung des Verteidigungsministeriums. Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs hatte Kremlchef Wladimir Putin kurz vor Silvester angekündigt, die Zahl der Soldaten von 1,15 auf 1,5 Millionen zu erhöhen.

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Reagiert Russland auf den geplanten Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands?

Laut Schoigu sollen dazu nun zwei große Territorialeinheiten geschaffen werden, die mehrere Waffengattungen vereinen; der Moskauer und der Leningrader Wehrkreis. In den von Russland annektierten ukrainischen Gebieten sollen ebenfalls selbstständige Militäreinheiten aufgebaut werden.

Daneben kündigte Schoigu die Aufstellung eines Armeekorps in der nordrussischen Teilrepublik Karelien an. Dies könnte eine Reaktion auf den geplanten Nato-Beitritt der skandinavischen Länder Schweden und Finnland sein.

Gestärkt werden solle auch die Kampfkraft der Flotte, der Luftwaffe und der Raketenstreitkräfte, forderte Schoigu. Die Erneuerung der Strukturen soll demnach im Zeitraum zwischen 2023 und 2026 abgeschlossen werden. Wegen einer Vielzahl von Niederlagen im Angriffskrieg gegen die Ukraine ist die Militärführung in Moskau mit zahlreichen Problemen und Unzulänglichkeiten konfrontiert, die nun behoben werden sollen.

RND/dpa

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