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  • Russland-Ukraine Konflikt: Panzer und Scharfschützen in der Ostukraine?

Laut der Ukraine schickt Russland Panzer und Scharfschützen in die Ostukraine

  • Die ukrainische Regierung hat Russland vorgeworfen, die Soldaten gezielt an die Kontaktlinie zwischen Rebellen und ukrainischen Soldaten zu entsenden.
  • Der Vorwurf sorgt für zunehmende Besorgnis aufgrund der allgemeinen russischen Truppenaufstockung an der ukrainischen Grenze.
  • US-Präsident Joe Biden und der russische Präsident Wladimir Putin wollen die Lage in einem Videotelefonat besprechen.
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Die Ukraine hat Russland am Dienstag vorgeworfen, Panzer und Scharfschützen an die Kontaktlinie zwischen Rebellen und ukrainischen Soldaten im Osten der Ukraine zu entsenden. Dies diene dazu, „Gegenfeuer zu provozieren“. Der Vorwurf fällt in eine Zeit zunehmender Besorgnis, dass eine russische Truppenaufstockung nahe der ukrainischen Grenze auf Invasionspläne hindeuten könnte.

Biden und Putin beraten zur Lage

Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlichte die Erklärung nur wenige Stunden vor einem Videogespräch zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, von dem erwartet wurde, dass die beiden Staatsoberhäupter die Spannungen in der Ukraine erörtern. Russland betreibe „Trainingslager unter der Leitung von regulären Soldaten der russischen Streitkräfte“, verstärke Einheiten nahe der Kontaktlinie mit zusätzlichen Artilleriefahrzeugen, Panzern und Infanteriefahrzeugen und erhöhe die Zahl der Scharfschützen in dem Gebiet.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow weigerte sich am Dienstag, die Anschuldigungen zu kommentieren. Stattdessen leitete er Fragen an das russische Verteidigungsministerium weiter, das sich bisher nicht zu der Erklärung geäußert hat.

RND/AP

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