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Weniger Inflation als erwartet

Trotz Sanktionen: Russland blickt wieder optimistischer auf Inflation und Konjunktur

Das Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg

Das Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg

St. Petersburg. Trotz der umfangreichen Sanktionen des Westens sehen Vertreter der russischen Führung für die Wirtschafts- und Inflationsentwicklung im eigenen Land nicht mehr ganz so schwarz. Es gebe Grund zu einem „gewissen Optimismus“, sagte Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow am Freitag beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. „Die Ergebnisse des ersten Quartals und die vorläufigen Einschätzungen für April und Mai zeugen davon, dass es besser wird“ als bisher in den Prognosen erwartet.

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Die Inflation werde zum Jahresende „deutlich“ niedriger ausfallen als die zuletzt prognostizierten 17,5 Prozent, sagte Reschetnikow. Zudem nannte er eine Begrenzung des Rückgangs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf fünf bis sechs Prozent „absolut erreichbar“. Im Mai hatte das Ministerium den voraussichtlichen BIP-Einbruch noch auf 7,8 Prozent beziffert.

Der Chef der staatlichen Sberbank, German Gref, prognostizierte derweil den BIP-Rückgang auf 7 Prozent und die Inflation auf 15 Prozent. Gref warnte zugleich, der Bankensektor werde das Jahr voraussichtlich mit einem Verlust abschließen.

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Der Westen hatte auf Russlands Angriff gegen die Ukraine Ende Februar mit beispiellosen Sanktionen geantwortet. Vor allem der Export von Hochtechnologie nach Russland wurde eingeschränkt. Die Begrenzungen der russischen Rohstoffexporte hingegen hatten bislang auf die russischen Haushaltseinnahmen wenig Einfluss, da die gestiegenen Öl- und Gaspreise den Rückgang bei der physischen Menge des Exports finanziell mehr als ausgeglichen haben.

RND/dpa

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