Hilfe für die Söldnergruppe Wagner?

Russland baut 25 Gefängnisse in annektierten Gebieten der Ukraine

29.07.2022, Ukraine, Oleniwka: Ein Soldat steht Wache neben der Mauer eines Gefängnisses in Oleniwka, in einem von den von Russland unterstützten Separatisten kontrollierten Gebiet. Russland und die Ukraine beschuldigten sich am gegenseitig, ein Gefängnis in einer separatistischen Region der Ostukraine beschossen zu haben. Foto: -/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

29.07.2022, Ukraine, Oleniwka: Ein Soldat steht Wache neben der Mauer eines Gefängnisses in Oleniwka, in einem von den von Russland unterstützten Separatisten kontrollierten Gebiet. Russland und die Ukraine beschuldigten sich am gegenseitig, ein Gefängnis in einer separatistischen Region der Ostukraine beschossen zu haben. Foto: -/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Donezk. Die russische Regierung hat die Gefängnisbehörde mit dem Aufbau von 25 Strafkolonien in den seit Kriegsbeginn annektierten Gebieten in der Ukraine beauftragt.

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Zwölf Gefängnisse entstehen dabei im Gebiet Donezk, sieben in Luhansk, drei im besetzten Teil des Gebiets Cherson und zwei in der Region Saporischschja, wo zudem ein Lager im offenen Vollzug entstehen soll. Das geht aus einer Regierungsanordnung am Dienstag hervor, über den die staatliche „Parlamentskaja Gaseta“ am Mittwoch berichtete.

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Nach Angaben der Bürgerrechtsorganisation Sidjaschtschaja Rus (Deutsch: Russland hinter Gittern) hat die Söldnerorganisation Wagner bisher rund 50.000 Insassen russischer Gefängnisse für den Krieg in der Ukraine rekrutiert.

Davon seien aber nur noch etwa 10.000 im Einsatz, der Rest sei gefallen, verwundet, gefangen genommen worden oder desertiert, berichtete die Organisation. Der ukrainische Generalstab teilte in seinem Lagebericht am Mittwochmorgen mit, dass die Wagner-Gruppe wegen der hohen Verluste nun Rekruten unter den ukrainischen Gefangenen anwerbe.

RND/dpa

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