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Nach Kritik an Mobilmachung

Oppositioneller Nawalny nennt Kremlchef Putin Verbrecher und wird in Einzelhaft geschickt

Auf diesem Foto vom Februar 2021 steht der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny bei einem Gerichtsverfahren hinter einer Glasscheibe.

Auf diesem Foto vom Februar 2021 steht der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny bei einem Gerichtsverfahren hinter einer Glasscheibe.

Moskau. Der inhaftierte Kremlkritiker Alexej Nawalny ist nach seiner Kritik an der von Präsident Wladimir Putin befohlenen Teilmobilmachung erneut in Einzelhaft verlegt worden. „Was ich zur Mobilisierung gesagt habe, hat nicht gefallen – also kriegst Du, Nawalny, zwölf Tage (Karzer)!“, sagte der Oppositionelle am Freitag dem Internetportal Mediazona zufolge während einer Gerichtsverhandlung.

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In einer Verhandlung zuvor am Mittwoch hatte er Putin vorgeworfen, „Hunderttausende in seine Verbrechen“ zu verstricken, indem er sie in den Krieg gegen die Ukraine schicke.

Nawalny wurde damit bereits das fünfte Mal hintereinander in die Isolierzelle geschickt. Der 46-Jährige betonte, dass er sich davon nicht einschüchtern lassen wolle. Am Freitag wiederholte er daher seine Vorwürfe gegen Kremlchef Wladimir Putin. „Putin fesselt Hunderttausende mit Blut, seinen Mobilmachungen und Referenden“, kritisierte der Politiker.

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Nawalny sitzt seit 2021 im Gefängnis, nachdem er nach einem gescheiterten Giftanschlag gegen ihn in seine Heimat zurückgekehrt war. Nach Angaben von Amnesty International wird dem russischen Oppositionellen, der wegen angeblichen Betrugs zu neun Jahren Haft verurteilt wurde, unter anderem der vertrauliche Austausch mit seinem Anwalt verweigert.

RND/dpa

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