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Iran vergleicht russischen Impfstoff “Sputnik-V” mit Büchse der Pandora

Eine Wissenschaftlerin hält eine Dosis mit dem gerade zugelassenen russischen Impfstoff hoch.

Eine Wissenschaftlerin hält eine Dosis mit dem gerade zugelassenen russischen Impfstoff hoch.

Teheran. Das iranische Gesundheitsministerium hat den russischen Corona-Impfstoff “Sputnik-V” mit der Büchse der Pandora verglichen und Vorsicht angemahnt.

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“Bevor nicht alle klinischen Studien beendet sind, ist der Gebrauch von Impfstoffen wie eine Büchse der Pandora und dementsprechend potenziell auch gefährlich”, twitterte Pressechef Kianusch Dschahanpur am Mittwoch.

Alle Staaten sollten sich bewusst sein, dass ein Wettlauf um einen Impfstoff kein anderes Ziel verfolgen sollte als den Schutz der Gesundheit der Menschen, erklärte der Pressechef des Gesundheitsministeriums.

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Laut griechischer Mythologie enthielt die Büchse der Pandora Übel wie Krankheit und Tod. Als Pandora sie öffnete, entkamen sie in die Welt.

Teheran behauptet, auch selbst an einem Corona-Impfstoff zu arbeiten. Die Ergebnisse sollen von Experten-Teams bald bekanntgegeben werden. Das Land ist seit Ende Februar von der Pandemie stark betroffen. Aktuell liegt die Zahl der Corona-Toten im Iran bei 18.800, die der nachgewiesenen Infektionen bei über 330.000.

RND/dpa

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