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Russischer Impfstoff: Söder und Müller fordern Zulassung von Sputnik V

  • Bayerns Ministerpräsident Söder und Berlins Regierender Bürgermeister Müller wollen eine rasche Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik V in der EU.
  • Söder verweist darauf, dass Sputnik V zum Teil besser sei als bereits zugelassene Vakzine.
  • Man dürfe „nicht wieder eine Chance verpassen“.
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Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) machen sich für eine rasche Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V stark. „Wir brauchen jeden Impfstoff, den wir kriegen können“, sagte Müller am Donnerstag nach einer Video-Schalte der Länderchefs.

Diese hätten mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Gast der Schalte darüber gesprochen, dass für das Vakzin wie für andere auch eine ordentliche Zulassung beantragt und diese geprüft werden müsse. „Aber selbstverständlich, wenn wir die Chance haben, auf diesen Impfstoff zurückgreifen zu können, selbstverständlich wollen und werden wir diese Chance dann auch ergreifen“, so Müller, der Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist.

Video
EU-Arzneibehörde prüft russischen Impfstoff Sputnik V
0:58 min
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eröffnet ein Prüfverfahren für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V.  © dpa
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Söder verwies darauf, dass Sputnik V nach allen Gutachten ein guter Impfstoff sei. „Zum Teil ein besserer als bereits zugelassene“, fügte er hinzu. Daher sei es nun nicht angezeigt, bei der Prüfung des Vakzins „im klassischen bürokratischen Klein-Klein-Verfahren alles abzuarbeiten“. Die zuständigen Behörden sollten den Stoff aus seiner Sicht vielmehr „schnell, effizient und zügig“ zulassen.

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Die EU müsse zudem frühzeitig Kontakt herstellen mit den Herstellern des Vakzins. „Mein dringender Appell: Nicht wieder eine Chance verpassen“, sagte Söder.

RND/dpa

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