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  • Rundfunk-Kritik von Hans-Georg Maaßen: Unterstützung vom CDU-Kreisverband Hildburghausen

CDU-Kreisverband Hildburghausen verteidigt Maaßens Äußerungen

  • Die Äußerungen des früheren Verfassungsschutzchefs Hans-Georg-Maaßen zu Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hatten viel Kritik ausgelöst.
  • Unterstützung bekommt er aber vom CDU-Kreisverband Hildburghausen in Südthüringen, wo er für den Bundestag kandidiert.
  • Dort sieht man keinen Anlass, die Kandidatur Maaßens zu hinterfragen.
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Halle. Der CDU-Kreisverband Hildburghausen sieht keinen Anlass, die Bundestagskandidatur von Hans-Georg Maaßen in Südthüringen zu hinterfragen. Kreisverbandschef Christopher Other verteidigte im MDR die umstrittenen Äußerungen des früheren Verfassungsschutzpräsidenten, der Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen „klaren Linksdrall“ unterstellt und gefordert hatte, ihre charakterliche Eignung zu prüfen.

„Aus meiner Sicht ist es zumindest erst einmal legitim, dass ein Bundestagskandidat (...) sich zu etwaigen Themen äußert und dazu seine Meinung kundtut“, sagte Kreisverbandschef Other dem Nachrichtenradio MDR Aktuell. Kernbotschaft von Maaßen sei ein Hinweis, „dass es eine Informationspflicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, die sich auf eine neutrale Berichterstattung verstetigen sollte und dort auch ihren Hauptpunkt sieht“.

Other betonte, Maaßen habe natürlich Platz in der CDU: Er sei „unwidersprochen Demokrat, weil, wer den Verfassungsschutz führen durfte über diese sechs Jahre, (...) ist durchleuchtet und hat hier auch überhaupt gar keine Anwandlungen, irgendwie vom demokratischen Spektrum abzudriften.“ Die Südthüringer CDU hatte Maaßen Ende April als Direktkandidaten für den Wahlkreis 196 aufgestellt.

RND/dpa

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