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Milliardenklage gegen Trump-Anwalt Rudy Giuliani – Schadensersatz wegen Wahlbetrugslüge

Rudy Giuliani, der ehemalige Bürgermeister von New York und ein Anwalt von früheren US-Präsidenten Trump.

Rudy Giuliani, der ehemalige Bürgermeister von New York und ein Anwalt von früheren US-Präsidenten Trump.

Washington. Der Wahlmaschinenhersteller Dominion verklagt den Anwalt des früheren US-Präsidenten Donald Trump, Rudy Giuliani, wegen dessen unbelegter Betrugsvorwürfe auf mehr als 1,3 Milliarden Dollar Schadenersatz.

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In der am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage wirft das Unternehmen dem engen Trump-Vertrauten und New Yorker Ex-Bürgermeister Verleumdung vor. Giuliani wird zudem beschuldigt, sich mit den Falschbehauptungen gegen den Hersteller von Wahlmaschinen und -software selbst bereichert zu haben.

Dominion beklagt, es sei wegen der Unterstellungen heftigen Anfeindungen ausgesetzt gewesen und habe erheblichen Imageschaden davongetragen.

Vor gut zwei Wochen hatte Dominion bereits eine ähnliche Klage gegen die Anwältin Sidney Powell eingereicht, die wie Giuliani zu dem Juristen-Team gehörte, das mit hoch umstrittenen Methoden Trumps Wahlniederlage rückgängig machen wollte.

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Giuliani und Powell haben nie Beweise vorgelegt

Giuliani und Powell hatten Dominion öffentlich beschuldigt, mit ihrer Software die US-Präsidentschaftswahl am 3. November zugunsten von Trumps demokratischen Herausforderer Joe Biden manipuliert zu haben. Beweise dafür hatten sie nie vorgelegt, stattdessen verstrickten sie sich in Verschwörungstheorien. Vor Gericht hatten sie keinerlei Erfolg.

Giuliani und Powell hatten angebliche Manipulationen bei den Dominion-Maschinen unter anderem auf das Umfeld des 2013 verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez zurückgeführt. Die US-Wahlbehörden hatten die Betrugsvorwürfe zurückgewiesen.

Trumps Abschiedsrede: "Die Welt respektiert uns wieder"

Der scheidende US-Präsident Donald Trump listete in den letzten Stunden seiner Amtszeit all die Erfolge seiner Administration auf. Biden erwähnte er nicht.

Trump sprach immer wieder von massivem Wahlbetrug

Trump hatte die Wahl im November mit klarem Abstand gegen Biden verloren. Er weigerte sich jedoch, die Niederlage einzugestehen, und behauptete stattdessen, er sei durch massiven Wahlbetrug um den Sieg gebracht worden. Biden wurde am 20. Januar als Nachfolger Trumps vereidigt.

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RND/cle/dpa

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