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Habeck: Auch Polizei und zivile Helfer verdienen Respekt für Afghanistan-Einsatz

  • Beim Großen Zapfenstreich am vergangenen Mittwoch wurden die Bundeswehrsoldaten für ihren Einsatz in Afghanistan geehrt.
  • Grünen-Co-Chef Robert Habeck hat sich dafür ausgesprochen, auch Polizei und Entwicklungshelfer zu ehren.
  • Auch ihnen gelte Respekt und Dank, und sie hätten Wertschätzung und Anerkennung ebenso verdient wie die Soldaten.
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Berlin. Grünen-Chef Robert Habeck hat dazu aufgerufen, nicht nur die Bundeswehr für den Einsatz in Afghanistan zu ehren.

„So viele Polizistinnen und Polizisten haben unter gefährlichsten Bedingungen Ausbildungsmissionen durchgeführt“, sagte Habeck den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Sonntag, online).

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„Und so viele Menschen aus der Entwicklungszusammenarbeit haben für den zivilgesellschaftlichen Aufbau Ungeheuerliches geleistet.“ Auch ihnen gelte Respekt und Dank, und sie hätten Wertschätzung und Anerkennung ebenso verdient wie die Soldaten. Darum müsse sich die künftige Bundesregierung kümmern.

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Am Mittwoch waren die aus Afghanistan zurückgekehrten Bundeswehrsoldaten in Berlin für die längste Mission ihrer Geschichte geehrt worden, unter anderem mit einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), forderte unterdessen schnellere Hilfe für Ortskräfte in Afghanistan und dringt auf beschleunigte Familienzusammenführung. „Ortskräfte in Afghanistan, die jahrelang für Deutschland gearbeitet und uns vor Ort unterstützt haben, sind jetzt akut bedroht“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Nötig ist dringend eine realistische Lageeinschätzung durch das Auswärtige Amt“, fügte sie hinzu.

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„Außerdem müssen die Verfahren zur Familienzusammenführung deutlich beschleunigt werden“, forderte Widmann-Mauz. „Dass insbesondere Frauen und kleine Kinder im Ausland jahrelang auf einen Vorsprachetermin und danach auf die Erteilung eines Visums warten müssen, ist nicht hinnehmbar.“

RND/epd

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