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Habeck: Klima wird trotz Schutz­maß­nahmen „krasser“ werden

  • Allen Schutzmaßnahmen zum Trotz sieht Grünen-Co-Chef Robert Habeck das Klima schlimmer werden.
  • „Es bleibt nicht so, es wird krasser werden“, sagt er.
  • Es gehe nur noch darum, die Erder­wärmung zu verlangsamen und „unsere Städte, unser Leben so zu schützen, dass wir nicht katastrophale Zustände erleben”.
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Berlin. Trotz aller Maßnahmen zum Klimaschutz ist nach Einschätzung des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck nicht mit einem Ende der Wetter­extreme zu rechnen. Dass sich das Wetter in absehbarer Zeit wieder zum Besseren verändere, werde „leider nie passieren“, sagte Habeck am Mittwoch­abend in der ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“. Selbst der gegenwärtige Zustand werde nicht zu halten sein. „Im Gegenteil: Es bleibt nicht so, es wird krasser werden.“ Das CO₂ (Kohlen­dioxid) sei bereits ausgestoßen, es handele sich um träge Systeme, die Meere erwärmten sich langsam, erläuterte der Parteichef.

Es gehe einzig und allein darum, „dass die Erd­erwär­mung so verlang­samt und so eingebremst wird, dass wir uns als Menschen anpassen können, dass wir in der Lage sind, unsere Städte, unser Leben so zu schützen, dass wir nicht katastrophale Zustände erleben“. Es werde in jedem Fall wärmer werden. „Es ist aus­ge­schlossen, dass es so bleibt, wie es ist. Dafür ist einfach schon zu viel passiert.“

Habeck: „Hätte meine eigenen Fehler gemacht“

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Auf die Frage, ob er die Grünen-Kanzler­kandidatur besser als seine Co-Vorsitzende Annalena Baerbock gekonnt hätte, sagte Habeck, sie beide seien ganz unter­schiedliche Typen und machten die Dinge fast prinzipiell gegensätzlich. „Insofern hätte ich meine eigenen Fehler gemacht.“ Es gebe bei den Grünen keine Debatte darüber, die Entscheidung für die Kanzler­kandidatur noch zu revidieren. Zwar hätten Baerbocks Fehler einen „Knacks“ im Vertrauen zu den Grünen bewirkt. „Aber wir haben alle Chancen, und Annalena Baerbock arbeitet daran, das Vertrauen wieder aufzubauen.“

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Die Kanzlerkandidatin der Grünen steht in der Kritik, weil sich in ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ auffallende sprachliche Ähnlichkeiten zu anderen Veröffentlichungen finden. Zuvor war bekannt geworden, dass sie Sonder­zahlungen der Partei verspätet an den Bundestag gemeldet hatte. Partei und Kandidatin mussten zudem Angaben in Baerbocks Lebenslauf korrigieren.

RND/dpa

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