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Krieg in der Ukraine

„Wir lassen uns nicht spalten“ – G7 wollen laut Habeck russische Energie nicht in Rubel zahlen

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (Archivbild).

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (Archivbild).

Berlin. Auf Einladung von Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck (Die Grünen) haben am heutigen Montag die G7-Energieminister in einer Videoschalte über die aktuelle Lage im Krieg in der Ukraine gesprochen. Habeck informierte im Anschluss über die Gespräche.

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Es ging um die Forderung des russischen Präsidenten, Gas- und Öllieferungen in Rubel zu bezahlen. Die G7-Staaten seien sich zusammen mit Vertretern der EU einig gewesen, dass dies nicht zulässig sei. „Wir lassen uns nicht spalten“, sagte Habeck. Betroffene Unternehmen sollen nicht darauf eingehen, so Habeck. Laut Habeck stehe Putin mit dem Rücken zur Wand. Mit Rubel könne er den Krieg aus der eigenen Tasche finanzieren. „Was er nicht kann, ist, Devisen mit anderen Ländern zu tauschen“, so Habeck weiter.

Scholz: „Russland hat alle Regeln einer gemeinsamen Friedensordnung gebrochen“

Bundeskanzler Scholz hat erneut ein Ende der Kämpfe und den sofortigen Rückzug der russischen Truppen aus der Ukraine gefordert.

+++ Alle aktuellen News und Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine lesen Sie in unserem Liveblog. +++

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Politische Debatte über russisches Energie-Embargo

Deutschland hat aktuell den G7-Vorsitz inne. Aufgrund der russischen Invasion in die Ukraine gibt es bereits seit Wochen Diskussionen über ein mögliches Energie-Embargo gegen Russland. Länder wie Polen sowie die baltischen Staaten fordern beispielsweise vehement, den Import russischer Energie zu stoppen, um Russlands Präsident Wladimir Putin weiter unter Druck zu setzen.

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich hingegen wiederholt gegen ein Embargo ausgesprochen. Es sei nicht absehbar, wie lange der Krieg noch dauere. Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck hatte bereits gewarnt, dass ein sofortiger Energie-Importstopp der Wirtschaft und den Verbrauchern heftig schaden könnte.

RND/ag/dpa

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