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Habeck bei „Anne Will“: Ergebnis der Sachsen-Anhalt-Wahl kein Trend für den Bund

  • Grünen Co-Parteichef Robert Habeck sieht nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt keinen Trend für den Bund.
  • Ministerpräsident Reiner Haseloff habe seinen Amtsbonus genutzt.
  • Die Grünen konnten ihr schwaches Ergebnis aus 2016 trotz Bundesaufschwungs in Magdeburg nur leicht verbessern.
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Berlin. Grünen-Chef Robert Habeck wertet das Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als „gutes und stabiles Ergebnis“, das nicht auf die Bundesebene übertragbar sei. Es sei „nicht außergewöhnlich“, dass andere Parteien auf den letzten Metern zugunsten der Amtsinhaber an Stimmen verlieren würden, sagte Habeck am Sonntagabend in der ARD-Talksendung „Anne Will“. Das sei auch diesmal im Falle von CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff so gewesen. Die Grünen, die in Umfragen auf Bundesebene derzeit sehr gut abschneiden, haben am Sonntag im Land ihr schwaches Ergebnis von 2016 nur wenig verbessern können.

Der Grünen-Chef räumte ein, dass die Debatte über höhere Benzinpreise, die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock vor wenigen Tagen angestoßen hatte, in Sachsen-Anhalt „sicherlich nicht geholfen“ hat. Dennoch mahnte Habeck an, sich bei der Analyse der Wahlergebnisse nicht nur auf das jetzige Landesergebnis zu konzentrieren, sondern die Entwicklung der vergangenen 30 Jahre und die Gründe für die starke AfD-Präsenz näher in den Blick zu nehmen.

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Deutschland habe auch nach so langer Zeit noch keine Antwort auf „diese sehr stark auseinanderfallenden gesellschaftlichen Debatten“ gefunden.

RND/dpa

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