RND-Wahlmonitor: Mehrheit gegen neue Schulden im Bundesetat

  • Der Begriff schwarze Null steht für den Verzicht auf neue Schulden.
  • In dieser Woche berät der Bundestag über den Bundesetat für 2020.
  • Der neue RND-Wahlmonitor zeigt nun: Eine deutliche Mehrheit der Deutschen will an der schwarzen Null unbedingt festhalten.
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Berlin. Jeder Zweite in Deutschland spricht sich gegen die Aufnahme neuer Schulden durch den Bund aus. Das geht aus dem neuen RND-Wahlmonitor hervor, einer Repräsentativbefragung des Meinungsinstituts YouGov im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) mit 2003 Befragten über 18 Jahren.

50 Prozent der Befragten wollen demnach, dass an der schwarzen Null im Bundeshaushalt festgehalten wird, auch wenn dies bedeutet, dass der Staat sich bei den Ausgaben beschränken müsse. 26 Prozent sind dafür, das Prinzip der schwarzen Null aufzugeben. 24 Prozent der Befragten legten sich nicht fest und antworteten auf die entsprechende Frage mit „Weiß nicht“.

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In der Sonntagsfrage konnte sich die Union gegenüber dem Vormonat um einen Prozentpunkt verbessern und steht nun bei 27 Prozent. Die SPD legte 2 Prozentpunkte zu und kommt nunmehr auf 15 Prozent. Die Grünen verlieren dagegen 2 Prozentpunkte und liegen bei 22 Prozent. Die Linke bleibt bei 8 Prozent, die AfD kommt ebenfalls unverändert auf 14 Prozent. Die FDP büßt 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat ein und steht nun bei 6 Prozent.

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