Rezo kritisiert Seehofer und CSU: „Krass inkompetent“

  • In den Tagen nach dem Anschlag von Halle überbieten sich die Experten gegenseitig mit der Suche nach Gründen und Möglichkeiten des zukünftigen Verhinderns.
  • Auch Innenminister Horst Seehofer hat hierzu Ideen.
  • Und muss sich nun deutliche Kritik des Youtubers Rezo gefallen lassen.
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Der rechtsextremistische und antisemitische Anschlag von Halle wirkt nach. Fragen über Fragen türmen sich auf: Warum hatte der Täter so viel Zeit? Hatte er Unterstützer? Hätte man die Tat verhindern können? Was sind die Gründe und Auslöser für so eine schreckliche Tat?

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist in den Tagen nach Halle besonders gefordert, steht immer wieder vor Mikrofonen und versucht die grausamen Vorkommnisse einzuordnen.

Eine Möglichkeit, solche Taten in Zukunft besser einzudämmen, sieht Seehofer in der stärkeren Überwachung der „Gamerszene“, wie er der ARD sagt. Zu ihr zählen auch jene, die regelmäßig sogenannte Ballerspiele spielen.

Gegenüber der ARD sagte Seehofer nun: „Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder potenziellen Tätern kommen aus der Gamerszene. Manche nehmen sich Simulationen geradezu zum Vorbild. Wir müssen die Gamerszene stärker in den Blick nehmen."

Einer von vielen, denen diese Aussagen sauer aufstoßen, ist der Youtuber Rezo, der unlängst durch sein Video über die „Zerstörung der CDU“ bekannt geworden war.

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Bei Twitter verlor er deutliche Worte und schrieb: „Wie kann man seinen Job immer und immer wieder so sehr verkacken? Er und seine Crew sind echt so krass inkompetent. Das Wichtigste: Klärt eure Eltern und Großeltern auf, dass niemand mehr diese Partei wählt. Sonst geht es immer weiter mit solchen Doofies in Machtpositionen."

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Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version des Texts hatten wir eine missverständliche Äußerung verwendet, die den Eindruck erwecken konnte, wir oder Horst Seehofer würden die Gamerszene mit jenen gleichsetzen, die "Ballerspiele" zocken. Das haben wir nun umformuliert.

RND/mrz