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Melania Trump: USA brauchen Donald jetzt mehr denn je

  • Kein Angriff auf die Demokraten, dafür wolle sie die kostbare Zeit nicht Opfern:
  • Am Dienstag sprach Melania Trump im Rosengarten des Weißen Hauses zum Parteitag der Republikaner - und zum amerikanischen Volk.
  • Die USA brauche die Führung von Donald Trump zur Zeit besonders. Mit Blick auf die anhaltenden Proteste in den USA ruft die First Lady zu Einigkeit auf.
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Washington. First Lady Melania Trump hat in ihrer Ansprache zum Parteitag der Republikaner für eine weitere Amtszeit von Präsident Donald Trump geworben. "Mein Ehemann, unsere Familie und die Menschen in dieser Regierung kämpfen für Sie", sagte die 50-Jährige am Dienstagabend (Ortszeit) bei ihrem Auftritt im Rosengarten des Weißen Hauses. "Er liebt dieses Land und weiß, wie man etwas erreichen kann." Melania Trump betonte: "Ich glaube, dass wir jetzt mehr denn je die Führung meines Ehemannes brauchen."

Die First Lady verzichtete bei ihrer Rede auf Angriffe auf den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden. "Ich will diese wertvolle Zeit nicht dazu gebrauchen, um die andere Seite anzugreifen", sagte sie. Mit Blick auf den Parteitag der Demokraten fügte sie hinzu: "Wie wir vergangene Woche gesehen haben, dient diese Art von Gerede nur dazu, das Land weiter zu spalten."

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First Lady Melania Trump: "Wir brauchen meinen Ehemann als Präsidenten"
0:54 min
Die Frau des US-Präsidenten hat auf dem Parteitag der Republikaner um Unterstützung für ihren Mann gebeten.  © Reuters
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“Müssen uns daran erinnern, dass wir eine Gemeinschaft sind”

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Melania Trump sprach den Angehörigen von Opfern der Corona-Pandemie ihr Mitgefühl aus. Sie versicherte, dass die Regierung ihres Ehemannes nicht aufhören werde zu kämpfen, bis es einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus für alle geben werde. "Donald wird nicht ruhen, bis er alles in seiner Macht Stehende getan hat, um sich um alle zu kümmern, die von dieser schrecklichen Pandemie betroffen sind."

Ein Kuss vom US-Präsidenten nach einer Rede für seine Person: Melania Trump ruft die USA zur Einigkeit auf - und dazu, ihren Ehemann zu wählen. © Quelle: Evan Vucci/AP/dpa
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Dem Präsidenten werfen Kritiker in der Pandemie einen Mangel an Mitgefühl für die Betroffenen vor.

Die First Lady ging in ihrer Ansprache auch auf die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus ein, die vom Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai ausgelöst wurden. "Wir müssen uns daran erinnern, dass wir alle eine Gemeinschaft sind, die aus vielen Rassen, Religionen und Ethnien besteht", sagte sie.

Während ihrer Rede saß Donald Trump in der ersten Reihe im Rosengarten. Die Stühle des Publikums waren nur etwa 60 Zentimeter auseinander, nicht die wegen des Virus empfohlenen 1,80 Meter.

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Die meisten Anwesenden, Familienmitglieder und Freunde, trugen keinen Mund-Nasen-Schutz.

RND/dpa/AP

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