• Startseite
  • Politik
  • Rente: Mehrheit gegen Kopplung von Eintrittsalter an Lebenserwartung

Rentenbeginn an Lebenserwartung koppeln? Mehrheit dagegen

  • Die Mehrheit der Deutschen wollen das Renteneintrittsalter nicht an die Lebenserwartung koppeln.
  • Das hat eine aktuelle Umfrage ergeben.
  • 70 Prozent der Deutschen sprachen sich demnach gegen eine Koppelung aus.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Das Renteneintrittsalter sollte nach Ansicht der meisten Deutschen nicht an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor, die sich explizit auf den Vorschlag bezog, die Rente mit 68 einzuführen.

Demnach stimmten 70 Prozent der Deutschen nicht der Aussage zu, das Renteneintrittsalter solle an die Lebenserwartung gekoppelt werden. 20 Prozent der Befragten stimmten zu, elf Prozent machten keine Angabe.

Video
Regierungsberater schlagen Rente mit 68 vor
1:02 min
Berater der Bundesregierung haben drei Monate vor der Bundestagswahl eine Reform hin zur Rente mit 68 vorgeschlagen.  © dpa
Anzeige

Männer sprachen sich deutlich häufiger für die Kopplung aus als Frauen (26 Prozent und 14 Prozent).

Unterschiede ergaben sich auch je nach Parteipräferenz: Am häufigsten stimmten Anhänger der FDP der Aussage zu (50 Prozent), am seltensten Anhänger der Linken (zehn Prozent).

Zuletzt war erneut eine Diskussion darüber entbrannt, ob das Renteneintrittsalter angehoben werden müsse. Die Gesellschaft wird immer älter. Bei der Rente stehen auf Dauer zu viele Empfänger zu wenigen Beitragszahlern gegenüber.

Anzeige

Experten, die das Wirtschaftsministerium beraten, haben in einem Gutachten eine Anhebung auf 68 Jahre vorgeschlagen. Derzeit gilt ein stufenweiser Anstieg des Eintrittsalters auf 67.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen