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Deutlich länger als vor zehn Jahren: Deutsche erhalten im Durchschnitt 20 Jahre lang Rente

  • Noch vor zehn Jahren erhielten Menschen in Deutschland im Schnitt 18,5 Jahre lang Rente.
  • Nun, zehn Jahre später, sind es bereits 20,2 Jahre.
  • Dabei gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
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Berlin. Rund 20 Jahre lang beziehen die Menschen in Deutschland inzwischen Rente, fast zwei Jahre länger als noch vor zehn Jahren. Während der Durchschnittsrentner 2010 noch 18,5 Jahre lang Rente bekam, waren es 2020 bereits 20,2 Jahre, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Leichte Unterschiede gibt es zwischen Frauen und Männern. Bei den Männern gab es in diesem Zeitraum einen Anstieg von 16,2 Jahren auf 18,5 Jahre, bei den Frauen von 20,9 Jahren auf 22,0 Jahre. Hauptgrund ist die längere Lebenserwartung der Menschen.

Dass trotz des deutlichen Anstiegs der Bezugsdauer die Beiträge zur Rentenversicherung nicht gestiegen, sondern von 19,9 Prozent auf 18,6 Prozent gesunken sind, führt die Rentenversicherung auf die gute Konjunktur und die damit verbundene Zunahme an versicherungspflichtigen Stellen zurück. Im Rentenversicherungsbericht von 2010 war für das Jahr 2020 noch ein Beitrag von 19,5 Prozent des Einkommens vorausgesagt worden.

RND/epd

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