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Reise ins Konfliktgebiet: Maas will Jerusalem und Ramallah besuchen

  • Nach Abstimmungen mit Israel und Palästinensern will Heiko Maas (SPD) nach Jerusalem und Ramallah reisen.
  • Dort möchte der Bundesaußenminister Gespräche mit beiden Seiten führen.
  • Zuvor hatte er sich bereits klar auf die Seite Israels gestellt.
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Berlin. Vor dem Hintergrund der gewaltsamen Eskalation des Nahost-Konflikts plant Bundesaußenminister Heiko Maas eine Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete. „Mein Plan ist, dass ich heute Nacht nach Israel fliege und Gespräche in Jerusalem und in Ramallah führe“, sagte Maas am Mittwoch in Berlin.

Er betonte aber, dass die Reise noch nicht 100-prozentig sicher sei, weil noch Abstimmungen mit beiden Seiten liefen.

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Maas will direkte Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern

Maas hatte sich zuvor noch einmal klar an die Seite Israels gestellt und im Bundestag den „Raketenterror“ der islamistischen Hamas „auf das Allerschärfste“ verurteilt. Israel habe das Recht und die Pflicht sich zu verteidigen, sagte er.

Der Außenminister forderte einen sofortigen Stopp der Angriffe auf Israel, die Vereinbarung einer Waffenruhe und anschließend direkte Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern über eine Lösung des Konflikts.

Eine solche Lösung müsse es beiden Seiten ermöglichen, selbstbestimmt zu leben. „Wir sind deshalb der festen Überzeugung, dass dies nur eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung sein kann.“

RND/dpa

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