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  • Reiner Haseloff scheitert bei MP-Wahl in Sachsen-Anhalt: „Bloßgestellt und diskreditiert“

Reaktionen auf Haseloffs Scheitern im ersten Wahlgang: „Bloßgestellt und diskreditiert“

  • In Magdeburg haben sich Landtagspolitiker mit Erstaunen und Unverständnis zu Reiner Haseloffs Scheitern im ersten Wahldurchgang zum Ministerpräsidenten geäußert.
  • Grünen-Fraktionschefin Cornelia Lüddemann sieht Haseloff „bloßgestellt und diskreditiert“.
  • Im zweiten Wahlgang erhielt der alte und neue Ministerpräsident die nötige Mehrheit zur Wiederwahl.
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Magdeburg. Bei der Fraktionschefin der Grünen im Magdeburger Landtag, Cornelia Lüddemann, trifft das Scheitern von Reiner Haseloff (CDU) bei der Wahl zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt im ersten Wahlgang auf Unverständnis.

Die gesamte CDU-Fraktion habe den Koalitionsvertrag mit SPD und FDP gelobt und stets den Unterschied zum einem Bündnis mit Grünen-Beteiligung herausgestellt.

Kurz vor einer Bundestagswahl sei es „unverständlich, wie man seinen Ministerpräsidenten derart bloßstellen und diskreditieren kann“, sagte Lüddemann am Donnerstag im Landtag.

Im zweiten Wahlgang wurde Haseloff mit 53 von 97 Stimmen dann doch zum Ministerpräsidenten gewählt.

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Pähle glaubt an zweiten Wahlgang

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Die SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Pähle sieht im Scheitern von Reiner Haseloff im ersten Wahldurchgang „kein schönes Signal als Startschuss für eine neue Koalition.“

RND/dpa

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