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Bundesregierung erwägt regionale Ausreisesperren bei Corona-Ausbrüchen

  • Diese Option erwägt die Bundesregierung derzeit zumindest. Kanzleramtschef Helge Braun befindet sich darüber derzeit in Gesprächen mit den
  • Diese Option erwägt die Bundesregierung derzeit zumindest.
  • Kanzleramtschef Helge Braun befindet sich darüber in Gesprächen mit den Bundesländern.
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Berlin. Die Bundesregierung hat bestätigt, bei Corona-Ausbrüchen regionale Ausreisebeschränkungen zu erwägen. "Darüber diskutieren wir als eine Maßnahme, ob das nicht am Ende eine bessere Variante ist, als wenn man am Urlaubsort ankommt, um dann zurückgewiesen zu werden", sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) am Dienstag in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart" über seine Gespräche mit den Chefs der Staatskanzleien der Länder.

Die Frage sei, ob es im Falle einer unklaren Infektionssituation nicht sinnvoller sei zu sagen: "Es bleiben hier in dieser Region mal alle zuhause, möglichst präzise gefasst, da wo man auch wirklich Ausbruchssorgen hat, um dann dort so flächig zu testen, dass man nach wenigen Tagen sagen kann, wir haben alle Infektionsketten entdeckt", erklärte der CDU-Politiker.

Danach könne man “schnell wieder zur Normalität” übergehen und habe “damit wirklich sehr vollständig die Infektionen erfasst”. Es gehe darum, “wie man dieses Verfahren, wenn ein Hotspot plötzlich auftaucht, nochmal optimieren kann, damit wir sehr präzise und möglichst schnell reagieren”.

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Zuletzt hatten mehr als 1000 positiv getestete Mitarbeiter des Fleischverarbeiters Tönnies in Nordrhein-Westfalen zu regionalen Einschränkungen im öffentlichen Leben in den Kreisen Gütersloh und Warendorf geführt. Betroffen waren zeitweise rund 640.000 Einwohner. Mehrere Bundesländer verhängten Beherbergungsverbote für Menschen aus beiden Kreisen. Inzwischen sind die Auflagen in beiden Kreisen wieder aufgehoben.

RND/dpa

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