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  • Rechtsextremismus Bundeswehr: Auf Facebook und Twitter sei viel Material für Militärischen Abschirmdienst MAD

Wehrbeauftragte Högl: “Auf Facebook und Twitter ist viel Material für den MAD”

  • Mehrere Rechtsextremismusfälle belasten die Bundeswehr.
  • Die neue Wehrbeauftragte Eva Högl fordert daher mehr Personal für die Sicherheitsdienste.
  • So könnten Verfahren beschleunigt und soziale Netzwerke besser ausgewertet werden.
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Berlin. Die neue Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) fordert im Kampf gegen Rechtsextremismus in der Bundeswehr zusätzliches Personal für Sicherheitsdienste und Ermittlungsbehörden. “Die Dienste brauchen nicht unbedingt mehr Kompetenzen, sondern vor allem mehr Personal”, sagte Högl dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

“Schon auf Facebook und Twitter ist viel Material für den MAD. Nötig sind bessere Gehälter, um die besten Leute gewinnen zu können.”

Zudem müssten Verdachtsfälle schneller aufgeklärt werden. “Die Verfahren dauern zum Teil sehr lange. Da ist noch Luft nach oben”, sagte Högl. Auch hier müsse möglicherweise beim Personal aufgestockt werden.

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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte nach rechtsextremistischen Vorfällen zuletzt eine Kompanie der Elitetruppe Kommando Spezialkräfte (KSK) aufgelöst. Für die KSK hat sie eine Reform angeordnet, die unter anderem mehr Personalwechsel vorsieht.

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