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  • “Rechts. Deutsch. Radikal.” - das sind die Reaktionen auf Twitter

Doku “Rechts. Deutsch. Radikal.” auf Pro7 erhitzt die Gemüter

  • Für die Investigativdoku von Journalist Thilo Mischke hat Pro7 sein Abendprogramm umgestaltet.
  • Mischke hat 18 Monate lang in der rechten Szene recherchiert und spricht in der Dokumentation mit ihren zentralen Akteuren.
  • Viele Nutzer auf Twitter zeigen sich betroffen.
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Berlin. Auf Twitter haben viele Nutzer über die Pro7-Reportage “Rechts. Deutsch. Radikal.” diskutiert. Der Journalist Thilo Mischke hat in den vergangenen 18 Monaten innerhalb rechter Netzwerke recherchiert und Anhänger verschiedener rechter und rechtsextremer Gruppierungen getroffen. Um die Reportage zu einer Sendezeiten zeigen zu können, die viele Zuschauer erreicht, gestaltete Pro7 sein Abendprogramm kurzfristig um.

In der Doku spricht Mischke unter anderem mit dem Rechtsextremen Michael Brück, NRW-Landesvorsitzender der vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich eingestuften Partei “Die Rechte”, und dem 18-jährigen Sanny Kujath, Gesicht der rechten Jugendgruppierung “Junge Revolution”.

Viele Twitter-Nutzer bewerten es positiv, dass der Privatsender die Dokumentation zeigt.

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Bei seinen Recherchen im und um das Machtzentrum der AfD stößt Mischke auf Aussagen wie “Wir müssen dafür sorgen, dass es Deutschland schlecht geht” und “Ein Muslim müsste sich im Karneval hochsprengen”.

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Die Protagonisten der Doku lassen einige Twitter-Nutzer entsetzt und fassungslos zurück.

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Einige sorgen sich angesichts der Aussagen, die in der Dokumentation fallen, um die Zukunft von Deutschland.

Andere finden es besonders erschreckend, dass sich so viele junge Menschen in der rechten Szene engagieren.

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Bei anderen Nutzern klingt eine Kritik an deutschen Sicherheitsbehörden mit:

Einige Nutzer erinnert die Doku an eigene Erfahrungen mit der rechten Szene. So schreibt der Fernsehmoderator und Komiker Aurel Mertz, dass ihm Rechte über die Social-Media-Plattform Instagram mitteilten, er solle Deutschland verlassen.

RND/lhen

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