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  • Recht auf Homeoffice: SPD-Chefin Saskia Esken für dauerhaften Rechtsanspruch

SPD-Chefin Esken will dauerhaften Rechtsanspruch auf Homeoffice

  • Die Homeoffice-Pflicht war zum 1. Juli weggefallen.
  • Doch Umfragen zeigen, dass viele Beschäftigte auch nach der Corona-Krise hin und wieder das Homeoffice nutzen wollen.
  • SPD-Chefin Esken will daher einen dauerhaften Rechtsanspruch auf Homeoffice.
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Berlin. Die SPD dringt für die Zeit nach Corona auf einen Rechtsanspruch für Arbeitnehmer auf Homeoffice für einen Teil der jährlichen Arbeitszeit. „Grundsätzlich sollen Beschäftigte bei einer Fünf-Tage-Woche mindestens 24 Tage im Jahr mobil oder im Homeoffice arbeiten können, wenn es die Tätigkeit erlaubt“, sagte die Partei-Vorsitzende Saskia Esken der „Augsburger Allgemeinen“.

Homeoffice habe während der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen und die Arbeitswelt vieler Menschen verändert.

„Während einige kaum erwarten können, endlich wieder ins Büro zu kommen, haben andere für sich erkannt, dass sie im Homeoffice effektiver und besser arbeiten können“, sagte Esken. Sie betonte, dafür sei eine gesetzliche Regelung notwendig.

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Auch im Homeoffice müssten Arbeits- und Ruhezeiten gelten und ein Recht auf Nichterreichbarkeitszeiten. „Zu einer flexiblen Arbeitswelt gehören eben auch flexible Arbeitsplatzmodelle“, sagte die SPD-Vorsitzende.

Einer Mitte Mai vorgelegten Umfrage des Beratungsunternehmens EY zufolge wollen die meisten Beschäftigten auch nach der Corona-Krise teils im Homeoffice arbeiten. Demnach wollen 38 Prozent pro Woche nur noch drei- bis viermal, 36 Prozent sogar nur noch ein- bis zweimal ins Büro. 7 Prozent gaben an, ausschließlich von zu Hause arbeiten zu wollen. Umgekehrt wollen 19 Prozent der Befragten künftig nicht (mehr) aus dem Homeoffice arbeiten, wenn es nach ihnen geht.

RND/dpa

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