Rechtsanspruch auf Homeoffice: Armin Laschet gegen Heil-Pläne

  • Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will jedem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf 24 Tage Homeoffice im Jahr einräumen.
  • NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hält davon nichts.
  • Er glaubt, eine solche Regelung sei “eher ein Zubau an Bürokratie als ein Abbau”.
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Berlin/Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist gegen den von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgeschlagenen Rechtsanspruch auf Homeoffice. “Ich finde, es hilft nicht”, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende am Dienstag in Berlin.

Eine derart starre Regelung für alle Unternehmen sei “eher ein Zubau an Bürokratie als ein Abbau”.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Heil jedem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf 24 Tage Homeoffice im Jahr einräumen möchte, was innerhalb der Regierungskoalition jedoch für Unmut sorgt.

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Laschet erklärte, manche Unternehmen seien schon weiter, während in anderen Bereichen Präsenz erforderlich sei. “Das können Sie nicht per Bundesgesetz festlegen.”

RND/dpa

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