Nur wenige dreifach geimpft

Reaktion auf Corona-Proteste: China will Impfung für ältere Menschen vorantreiben

Eine Mitarbeiterin des chinesischen Gesundheitswesens überprüft nach der Impfung die Schulter einer Frau in einer mobilen Impfstation. Seit dem 1. April 2021 sollen mobile Impfstationen die Eindämmung des Coronavirus in Peking beschleunigen.

Eine Mitarbeiterin des chinesischen Gesundheitswesens überprüft nach der Impfung die Schulter einer Frau in einer mobilen Impfstation. Seit dem 1. April 2021 sollen mobile Impfstationen die Eindämmung des Coronavirus in Peking beschleunigen.

Peking. Nach Massenprotesten gegen die strikten Corona-Regeln hat China erneut angekündigt, die Impfkampagne für ältere Menschen vorantreiben zu wollen. „Wir sollten die Impfung gegen Covid-19 beschleunigen, insbesondere bei älteren Menschen“, sagte Mi Feng, ein Sprecher der Pekinger Gesundheitskommission, am Dienstag.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Aktuell seien noch immer nur rund 40 Prozent der Menschen im Alter über 80 Jahren dreifach geimpft. Das könnte nach Einschätzungen von Experten im Falle einer unkontrollierten Corona-Welle zu vielen Opfern führen.

Die Regierung hatte schon zuvor mehrfach davon gesprochen, die Impfkampagne voranbringen zu wollen. Doch auch am Dienstag gab es keine Angaben dazu, wie konkret Fortschritte erzielt werden sollen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Demonstrationen gegen Null-Covid-Politik

Aus Protest gegen die rigorosen Null-Covid-Maßnahmen wie Ausgangssperren, Zwangsquarantäne, Massentests und ständige Kontrollen über Corona-Apps waren am Wochenende in mehreren Städten Tausende auf die Straßen gegangen.

Dennoch stellte die Gesundheitskommission am Dienstag keine Abkehr von den strikten Maßnahmen in Aussicht. Sie forderte lediglich dazu auf, bereits zuvor angekündigte Anpassungen „schnell und gründlich“ umzusetzen, um die „verursachten Unannehmlichkeiten“ zu verringern. Auch sollten die Behörden bestehende Regeln korrekt umsetzen und auf die „falsche Praxis“ zusätzlicher Maßnahmen verzichten, hieß es.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Top Themen

Krieg in der Ukraine
 

Letzte Meldungen