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Rathausaffäre in Hannover: Haftstrafe für Ex-OB Schostok gefordert

  • Im Prozess um die Rathausaffäre in Hannover drohen allen drei Angeklagten Haftstrafen.
  • Unter anderem solle der ehemalige Oberbürgermeister Stefan Schostok wegen schwerer Untreue eine achtmonatige Freiheitsstrafe erhalten.
  • Das fordert zumindest die Staatsanwaltschaft.
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Hannover. Wegen schwerer Untreue soll der frühere Oberbürgermeister von Hannover, Stefan Schostok (SPD), nach dem Willen der Staatsanwaltschaft eine achtmonatige Haftstrafe erhalten. Spätestens ab Oktober 2017 habe Schostok von der Unrechtmäßigkeit der Zulage für seinen damaligen Bürochef Frank Herbert gewusst, diese aber nicht gestoppt, sagte Oberstaatsanwältin Hilke Markworth in ihrem Plädoyer am Donnerstag im Landgericht Hannover. (Az.: 70 KLs 12/19)

Auch Haftstrafen für Mitangeklagte gefordert

Für den mitangeklagten Ex-Personaldezernenten Harald Härke forderte sie ein Jahr und drei Monate. Er habe die unzulässigen Zahlungen von monatlich rund 1300 Euro an Herbert angewiesen. Der ehemalige Bürochef soll laut Antrag der Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten erhalten - wegen Anstiftung zu schwerer Untreue. Für alle wurde eine dreijährige Bewährungszeit beantragt. Zudem sollen sie in der sogenannten Rathausaffäre jeweils 15.000 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen.

RND/dpa

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