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Rassistische Chats? Polizei ermittelt gegen fünf weitere Beamte

  • Seit Monaten wertet die Polizei mutmaßlich rechtsextreme und rassistische Chats aus, an denen sich Polizeibeamte aus Mecklenburg-Vorpommern beteiligt haben sollen.
  • Gerade erst war der mutmaßliche Nordkreuz-Gründer verurteilt worden.
  • Nun wurden weitere Disziplinarverfahren eingeleitet.
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Schwerin. Die polizeiinternen Ermittlungen zur Beteiligung von Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern an mutmaßlich rechtsextremen und rassistischen Internet-Chats ziehen immer weitere Kreise. Wie ein Sprecher des Innenministeriums am Montag in Schwerin sagte, wurden gegen fünf weitere Polizisten Disziplinarverfahren eingeleitet. Zwei von ihnen seien vom Dienst suspendiert worden.

Die vorliegenden Chat-Protokolle, zu denen auch Mitteilungen im Prepper-Netzwerk "Nordkreuz" gehörten, würden seit Monaten ausgewertet und seien längst noch nicht alle gesichtet, hieß es. Über die neuen Disziplinarverfahren gegen Beamte hatte NDR 1 Radio am MV am Montag berichtet. Erst am vorigen Donnerstag war ein ehemaliger Scharfschütze des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und "Nordkreuz"-Mitglied wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

RND/dpa

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