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Ramelow entschuldigt sich: Verniedlichung Merkels war „Akt männlicher Ignoranz“

  • Bodo Ramelow hat sich in seiner Rolle als Thüringens Ministerpräsident mit einigen Aussagen bei der neuen App Clubhouse deutlich verrannt.
  • Für einige seiner Aussagen entschuldigte er sich am Sonntag.
  • Allen voran die Verniedlichung der Bundeskanzlerin.
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Erfurt. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat seine Verniedlichung von Kanzlerin Angela Merkel in der Social-Audio-App Clubhouse als „Akt männlicher Ignoranz“ bezeichnet und sich dafür entschuldigt. „Eine kluge Frau hat mir auf @clubhouse_de gerade schlüssig den eigentlichen Fauxpas meiner Clubhaus-Plauderei dargelegt und es hat mich überzeugt“, twitterte der Linken-Politiker am Sonntagabend. „Den Namen der Bundeskanzlerin zu verniedlichen war ein Akt männlicher Ignoranz. Dafür meine ehrliche Bitte um Entschuldigung.“

Ramelow soll in einer Talkrunde in der Audio-App in der Nacht zu Samstag die Bundeskanzlerin als „Merkelchen“ bezeichnet haben.

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Zudem hatte er in dem Format berichtet, dass er sich bei den oft stundenlangen Ministerpräsidentenkonferenzen, bei denen derzeit Corona-Maßnahmen zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden, mit einem Smartphone-Spiel entspannt. Dafür musste er Kritik einstecken.

RND/dpa

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