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Interkontinentalrakete gezündet

Raketentests in Nordkorea: USA verhängen neue Sanktionen

Nordkorea hat erneut mehrere Raketentest durchgeführt.

Washington. Nach erneuten nordkoreanischen Tests mit atomwaffenfähigen Raketen haben die USA Sanktionen gegen Unterstützer des Regimes in Pjöngjang verhängt. Betroffen sind zwei russische Banken, eine chinesisch-nordkoreanische Handelsfirma sowie ein Nordkoreaner mit Sitz im belarussischen Minsk, wie das US-Finanzministerium am Freitag mitteilte.

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Ihnen werde vorgeworfen, „die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen und ballistischen Raketenprogrammen“ Nordkoreas oder Regierungsinstitutionen in dem Land zu unterstützen. Die Sanktionen bedeuten für die Betroffenen, dass etwaiger Besitz in den USA eingefroren wird. US-Bürgern sind Geschäfte mit ihnen untersagt.

Drei ballistische Raketen abgeschossen

Nordkorea hatte vor wenigen Tagen drei ballistische Raketen in Richtung offenes Meer im Osten abgeschossen. Nach Angaben der US-Regierung war darunter eine Interkontinentalrakete (ICBM). Demnach hat Nordkorea unter Verstoß gegen UN-Sicherheitsratsresolutionen in diesem Jahr bereits 23 ballistische Raketen abgeschossen, darunter sechs ICBM. Die USA warnen außerdem seit einiger Zeit, dass ein neuer Atomversuch bevorstehen könnte. Zuletzt hatte Nordkorea im September 2017 eine Atomwaffe getestet - es war der sechste solche Test.

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Im UN-Sicherheitsrat waren die USA erst am Donnerstag mit einer Resolution für schärfere internationale Sanktionen gegen Pjöngjang gescheitert. Russland und China legten bei der Abstimmung in New York Vetos gegen die Verabschiedung ein. US-Regierungsbeamte hatten zuvor argumentiert, dass Nordkorea durch die Resolution mit Strafmaßnahmen geschwächt werden solle, „die die Fähigkeit Nordkoreas weiter einschränkt, seine rechtswidrigen Programme für Massenvernichtungswaffen und ballistische Flugkörper voranzutreiben“.

RND/dpa

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