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„Rache-Pornos“ nach der Trennung: Justizminister für härtere Strafen

  • Nach der Trennung einer Beziehung besteht die Gefahr, dass der ehemalige Partner Fotos, die während der Beziehung einvernehmlich gemacht wurden, ins Netz stellt.
  • Die Justizminister der Länder fordern nun härtere Strafen gegen diese „Rache-Pornos“.
  • Fast ausschließlich junge Frauen seien davon betroffen.
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Düsseldorf. Junge Frauen müssen nach Auffassung der Länder-Justizminister besser vor „Rache-Pornos“ ehemaliger Partner geschützt werden. Bei diesem Phänomen gehe es um Fotos, die in einer Beziehung zunächst im Einvernehmen gemacht und die dann bei einem Streit ins Netz gestellt würden, sagte Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Donnerstag nach einem Online-Treffen mit ihren Amtskollegen.

Das betreffe fast ausschließlich junge Frauen. Wenn dann solche Bilder millionenfach ins Netz gestellt würden, sei das für die betroffenen Personen von einer sehr großen Tragweite.

Was einmal im Netz war, bleibt im Netz

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Die Länder-Justizminister sind der Auffassung, dass der momentane Strafrahmen (Paragraf 201a Abs. 1 Strafgesetzbuch Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe) dem besonderen Unrechtsgehalt dieser Taten nicht ausreichend gerecht wird. Die Veröffentlichung im Internet sei meist unwiderruflich und sie verursache häufig bei den Opfern weitreichende und schwerwiegende, insbesondere psychische Folgen, heißt es zur Begründung in einem Beschluss der Konferenz.

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Die Bundesjustizministerin wird von ihnen gebeten, Regelungen zur angemessenen strafrechtlichen Ahndung für das Verbreiten von „Rache-Pornos“ sowie geeignete Ermittlungsinstrumente vorzuschlagen.

RND/dpa

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