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  • Querdenken-Demo in Leipzig am Samstag: Protest gegen Corona-Regeln

Nächste „Querdenken“-Demo am Samstag - Leipzig will hart durchgreifen

  • Vor zwei Wochen war eine „Querdenken“-Demonstration in Leipzig völlig außer Kontrolle geraten.
  • Zuletzt haben sich in sozialen Netzwerken und Chatgruppen Aufrufe für neue Proteste in der Stadt gemehrt - inzwischen sind sieben Versammlungen für Samstag angemeldet.
  • Stadt und Polizei kündigen ein hartes Durchgreifen an.
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Leipzig. Zwei Wochen nach der zeitweise völlig außer Kontrolle geratenen “Querdenken”-Demonstration in Leipzig rüstet sich die Stadt für neue Kundgebungen.

Für diesen Samstag seien inzwischen sieben Versammlungen angemeldet worden, eine davon auch aus dem Umfeld von “Querdenken”, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Dagegen regt sich Widerstand und Protest im Lager um das Aktionsbündnis “Leipzig nimmt Platz”. Stadt und Polizei kündigten ein hartes Durchgreifen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln an.

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Tausende "Querdenker" in Leipzig demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen
1:31 min
Am Samstag versammelte sich die "Querdenken"-Bewegung in Leipzig. Es kam zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstrierenden.  © Reuters
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Für die Demo der “Querdenker” war bisher nur in sozialen Medien getrommelt worden. Am Donnerstag sei jedoch eine offizielle Anmeldung für die Versammlung eingegangen, sagte Stadtsprecher Matthias Hasberg. 500 Teilnehmer seien angekündigt worden. Wo diese und alle anderen Veranstaltungen stattfinden werden, soll erst am Freitag nach Abschluss der sogenannten Kooperationsgespräche feststehen.

Veranstaltungen eigentlich mit maximal 1000 Teilnehmern erlaubt

Jeder Versammlung solle ein Platz zugewiesen werden, der mit Gittern abgegrenzt werde, teilte die Stadt mit. Der Zugang werde kontrolliert. Sämtliche Verstöße gegen die Corona-Regeln - etwa gegen die Maskenpflicht - würden geahndet.

In Sachsen sind derzeit laut Corona-Schutzverordnung nur Versammlungen mit maximal 1000 Teilnehmern erlaubt. Größere Veranstaltungen können genehmigt werden, wenn die Anmelder sicherstellen, dass das Infektionsrisiko auf ein “vertretbares Maß” reduziert werden kann.

Die Landesregierung hatte die Regeln nach der aus dem Ruder gelaufenen “Querdenken”-Demo am 7. November in Leipzig verschärft. Mindestens 20.000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet waren gekommen, der allergrößte Teil hielt sich nicht an die Maskenpflicht und die Abstandsregeln. Die Polizei ließ sie gewähren, auch als die Menschenmenge am Abend einen Gang über den Leipziger Ring erzwang.

RND/dpa

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