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„Querdenken“-Demo in Frankfurt: Polizei setzt Wasserwerfer gegen Gegendemonstranten ein

  • Die Demonstration des Bündnis “Querdenken 69” ist verspätet gestartet.
  • Linke Gegendemonstranten blockieren die Route.
  • Die Veranstaltung findet unter strengen Hygieneauflagen statt.
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Frankfurt a.M.. Demonstrationszug des Bündnisses “Querdenken 69” gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung durch die Frankfurter Innenstadt rund eineinhalb Stunden aufgehalten. Der am Hauptbahnhof gestartete Zug werde immer wieder von Gegendemonstranten blockiert, und der Versammlungsleiter werde aufgefordert, die Hygieneauflagen zu kommunizierten, twitterte die Frankfurter Polizei am Samstagnachmittag.

Mehrere Hundert Demonstranten nehmen an dem Demonstrationszug laut den Veranstaltern teil. Für die Abschlusskundgebung um 14.30 Uhr haben sich nach Angaben des Frankfurter Ordnungsamts rund 2.000 Teilnehmer angemeldet. Aufgrund der Veranstaltung unter dem Motto “Kein Lockdown für Bembeltown” ist es massiven Verkehrsbehinderungen in der Frankfurter Innenstadt gekommen.

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Ein Gruppe mit “Antifa”-Mitgliedern blockierte am Hautbahnhof die geplante “Querdenken”-Route. Bilder zeigen, dass auch hier sich einige mit dem Einhalten des Abstandsgebotes schwer taten - Maske trugen dagegen offenbar alle Teilnehmer.

Nach eignen Angaben hat die Polizei Wasserwerfer gegen linke Gegendemonstranten eingesetzt, nachdem diese die Blockade die aufgeben wollte. Zudem setzten Polizisten vereinzelt Schlagstöcke ein. Laut Polizeimitteilung wurden Beamte angegriffen.

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Aus Sorge vor Gewalt ist die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Sie will nicht zuletzt ein Aufeinandertreffen beider Lager verhindern.

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Hunderte Querdenker demonstrieren in Frankfurt
1:05 min
Allgemein wird befürchtet, dass eine Radikalisierung der Corona-Demonstrationen stattfindet.  © Reuters
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Massive Verkehrsbehinderungen erwartet

Die Polizei rechnet bei der Veranstaltung unter dem Motto „Kein Lockdown für Bembeltown“ mit massiven Verkehrsbehinderungen in der Frankfurter Innenstadt. Darüber hinaus wurden drei Gegendemonstrationen mit 70 Teilnehmenden angemeldet, unter anderem von einem Bündnis „Akzeptanz und Vielfalt“ und einem Bündnis „Aufklärung statt Verschwörungsideologien“.

Laut Ordnungsamt der Stadt Frankfurt ist die Route der Demonstration erheblich verkürzt und auf andere Straßen verlegt worden. Zudem wurde eine umfassende Maskenpflicht sowie eine Abstandsregelung der Demonstrierenden untereinander und zu unbeteiligten Dritten erlassen. Sie beträgt drei Meter bei der Demonstration und zwei Meter bei der Kundgebung. Verboten ist das Tragen eines Davidsterns mit diversen Inschriften (etwa „CoV-2“, „ungeimpft“, „impfen macht frei“, „Dr. Mengele“ oder „ZION“) wie bei ähnlichen Demonstrationen.

Bundespolizei im Einsatz

Die verkürzte Route führt laut Versammlungsbehörde direkt vom Hauptbahnhof über die Taunusanlage zur Abschlusskundgebung auf Rossmarkt, Goethe- und Rathenauplatz. Beamten der Bundespolizei unterstützen die Frankfurter Polizei und die Stadtpolizei in den Abend- und Nachtstunden bei den Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln.

Vergangene Woche hatten in Leipzig rund 20.000 „Querdenker“ gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung demonstriert. Es kam zu Ausschreitungen, auch gewaltbereite Rechtsextreme nahmen daran teil.

ar/epd

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